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Trainerfrage vor dem Auswärtsspiel in Leipzig geklärt / Zusage gilt auch für die Oberliga

Alles klar! Käber bleibt Rohrsen-Coach

Rohrsen. Egal, ob 3. Handball-Liga oder Oberliga: Frank Käber bleibt auch in der nächsten Saison der Trainer von Rohrsens Handballfrauen – selbst wenn der MTV den Klassenerhalt nicht schaffen sollte.

veröffentlicht am 13.03.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:37 Uhr

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Vor dem Auswärtsspiel bei der Leipziger Bundesliga-Reserve (So., 12.30 Uhr) wurde in Rohrsen im Eiltempo die Trainerfrage geklärt. Nachdem in der Montagausgabe der Dewezet berichtet wurde, dass Käber seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag noch nicht verlängert habe, ging es plötzlich ganz fix. „Ich war selbst überrascht, dass es so schnell geht“, sagt Käber, der sein Ja-Wort allerdings an eine klare Bedingung geknüpft hat: „Sollten wir in die Oberliga absteigen, dann gibt es kein anderes Ziel, als den direkten Wiederaufstieg in die 3. Liga.“ Und dafür müsse der Kader mit 16 Spielerinnen, davon voraussichtlich vier A-Juniorinnen, dementsprechend groß und auch stark genug sein, „um das Ziel auch erreichen zu können“.

Weil neben Katharine Tyce (Umzug nach Vechta) und Vanessa Bastek (Auslandsstudium) voraussichtlich auch Maja Niemeyer und Janeli Patrail Rohrsen in der neuen Saison nicht mehr zu Verfügung stehen werden, müssen Neuzugänge her. Mit drei Spielerinnen wird bereits verhandelt. Es sieht wohl ganz gut aus, fix ist aber noch nichts. Die Zusage hängt bei der einen oder anderen Spielerin, die schon höher gespielt hat, wohl auch davon ab, ob Rohrsen den Klassenerhalt in der 3. Liga schafft. Das wird zwar sehr schwer, aber sollten Rohrsens Frauen wie im Hinspiel gegen Leipzigs Bundesliga-Reserve gewinnen, ist wieder alles drin. Dann wäre der Nicht-Abstiegsplatz wieder zum Greifen nah. Beim 30:24-Hinspielsieg hatte Rohrsen Glück, dass bei Leipzigs Reserve keine Spielerin aus dem Bundesliga-Kader dabei war. Sollte das auch am Sonntag der Fall sein, „haben wir eine Chance“, ist sich Käber sicher. Auch wenn Rohrsens Coach die Reise nach Leipzig wieder nur mit einem Mini-Kader antreten wird. Neben Antje Peyerl, Janeli Patrail sowie Kirsten und Christin Bormann fällt auch Torhüterin Ariane Böhm mit einem Muskelbündelriss im Oberschenkel länger aus. Und auch die Siegtorschützin des Minden-Spiels, Nina Griese, ist aus beruflichen Gründen nicht dabei.

Nele Biester und Saskia Parpart durften sich laut Käber diese Woche schonen. Beide hatten ein paar Tage trainingsfrei, um ihre Verletzungen auszukurieren. „Sie werden am Sonntag aber spielen können“, gibt Rohrsens Trainer Entwarnung.

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