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Hessisch Oldendorf startet gegen VfL II in die Landesliga-Saison

„Alle sind heiß auf das Derby“

Mit dreiwöchiger Verspätung starten am Samstag (19 Uhr) endlich auch die Handballer der HSG Fuhlen/Hessisch Oldendorf in die Landesliga-Saison – mit einem Derby gegen die Oberliga-Reserve des VfL Hameln.

veröffentlicht am 07.10.2021 um 16:30 Uhr
aktualisiert am 07.10.2021 um 18:00 Uhr

HSG Fuhlen/Hessisch Oldendorf – VfL Hameln II (Samstag, 19 Uhr).

Am Samstag startet endlich die HSG Fuhlen/Hessisch Oldendorf in die neue Landesliga-Saison. Mit dem Derby gegen Hamelns Oberliga-Reserve steht den Baxmannstädtern gleich ein Höhepunkt bevor. „Wir freuen uns alle auf den Start. Unsere Vorbereitung war sehr lang. Ich hoffe, dass wir nicht übermotiviert und verkrampft ins Spiel gehen. Wir müssen die Lockerheit aus den letzten Wochen mit in die Begegnung nehmen. Natürlich steckt gegen Hameln II etwas mehr Brisanz im Spiel. Das war die letzten Jahre immer so“, erinnert sich HSG-Trainer Frank-Michael Wahl.

Im personellen Bereich muss der Coach im ersten Pflichtspiel auf vier Akteure verzichten. Oliver Waltemathe, Fabian Weidemann, Torben Böhlke und Oliver Riemenschneider können nicht mitwirken. „Leistungsorientiert sind die Ausfälle natürlich eine Schwächung. Doch wir werden die Ausfälle auffangen.Wir haben in diesem Jahr einen sehr breiten Kader. Teilweise haben wir 20 oder 21 Spieler beim Training. Auch die A-Jugendlichen ziehen super mit. Wir wollen sie jetzt langsam heranführen“, freut sich Wahl. Die Baxmannstädter peilen im Kreis-Duell einen Auftaktsieg an. „Die zwei Punkte sind eingeplant. Der VfL hat eine sehr junge Mannschaft. Wir sollten viel Ernsthaftigkeit, Konzentration und taktische Disziplin an den Tag legen. Dann sehe ich uns gut aufgestellt“, unterstreicht Wahl.

Die Hamelner feierten nach zuvor zwei Niederlagen am letzten Wochenende gegen den Hannoverschen SC den ersten Sieg. „Zum Wochenende muss man nicht viel sagen. Derbyzeit ist eine besondere Zeit. Wir bereiten uns voll auf Hessisch Oldendorf vor. Gegenüber des ersten Siegs müssen wir aber noch eine Schippe drauflegen, um dort Punkte mitzunehmen. Wir konnten uns schon etwas einspielen und auf Unstimmigkeiten eingehen“, erklärt VfL-Trainer Dennis Werner, der personell keine Probleme hat: „Alle sind heiß auf das erste Derby.“


HSG Herrenhausen/Stöcken – HSG Deister Süntel (Samstag, 19.45 Uhr).

Nach der Niederlage im ersten Auswärtsspiel beim HSC Hannover peilt die erste Herren der HSG Deister Süntel am kommenden Sonnabend (Anwurf 18.45 Uhr) die ersten Auswärtspunkte der Saison an. Die HSG-Trainer haben in der Spielpause die Niederlage in Hannover gemeinsam mit der Mannschaft analysiert und die Fehler deutlich angesprochen. In der aktuellen Trainingswoche lag der Fokus dann komplett auf der kommenden Auswärtsaufgabe bei der HSG Herrenhausen/Stöcken. Deister Süntels Co-Trainer Jan Linke: „Wir haben in der spielfreien Zeit intensiv an unserer Chancenverwertung gearbeitet. Gerade in Hannover haben wir zu viele klare Tormöglichkeiten ausgelassen.“

„Die Kommunikation und das Miteinander, dass uns im Heimspiel gegen Schaumburg vor allem in der zweiten Halbzeit ausgezeichnet hat, haben wir in Hannover nicht auf die Platte bekommen. Wir müssen als Einheit auftreten, dann können wir in Herrenhausen auch die beiden Pluspunkte mitnehmen“, ergänzt HSG-Cheftrainer Slava Gorpishin. Personell wird der Kader wieder etwas umfangreicher als in den letzten beiden Partien besetzt sein, denn mit Rückraumspieler Adrian Semke und Torhüter Henrik Schrader kehren zwei Spieler zurück. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Mirco Mikize. Der Torhüter zog sich im ersten Heimspiel gegen Schaumburg II einen Muskelfaserriss zu und befindet sich aktuell im Aufbautraining. Ob es für einen Einsatz in Herrenhausen reicht, wird sich erst kurz vor der Partie entscheiden.

Für HSG Deister Süntel-Neuzugang Andre Jürgensmeier wird die Partie in der Sporthalle Wendlandstraße sicherlich eine besondere Partie, denn der Linkshänder trug bis zur Corona-Pause noch das Trikot der Gastgeber und trifft erstmals auf seine ehemaligen Mannschaftskameraden. Darüber hinaus gibt es für die HSG Deister Süntel ein Wiedersehen mit Jan Goitke. Der erfahrene Torhüter stand zu Beginn des Jahrtausends einige Jahre für die HF Springe in der Oberliga zwischen den Pfosten. In der Sporthalle an der Grundschule Wendlandstraße gilt für Zuschauer die 2G-Regelung. Die HSG Deister Süntel bittet ihre Fans, dies zu beachten.



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