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Trotz Verletzungsmisere: Für Rohrsens Frauen ist der Klassenerhalt noch drin

Abstiegskampf an Krücken

Rohrsen. Jetzt hat es auch noch den Teammanager erwischt: Dass Robert Drechsler zurzeit an Krücken geht, passt irgendwie ins Bild bei Rohrsens Handballfrauen, denn zuletzt fielen neben Antje Peyerl (Kreuzbandriss) und Janeli Patrail (Schulterverletzung) auch Spielmacherin Nele Biester und Saskia Parpart (beide krank) aus. Dass Rohrsens Mini-Kader die vielen Ausfälle nicht verkraften kann, wurde zuletzt bei der deftigen 19:33-Heimpleite gegen Bad Salzuflen mehr als deutlich: Schostag & Co. waren chancenlos. Wie schon zuvor bei der vielleicht etwas zu hoch ausgefallenen 22:37-Niederlage in Marienberg. Eigentlich kann es nur besser werden…

veröffentlicht am 29.11.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:47 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Die sportliche Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos. Der Blick auf die Tabelle macht jedenfalls Mut, denn der Klassenerhalt ist noch drin. Trotz der vielen Rückschläge steht Rohrsen als Tabellenelfter mit 6:14 Punkten immer noch auf einem Nicht-Abstiegsplatz. Die Frage ist: Wie lange noch?

Sollte der MTV auch am Sonntag (16 Uhr) beim Tabellenvierten HC Salzland leer ausgehen, wird es langsam eng. Das weiß auch Trainer Frank Käber: „Wir müssen uns irgendwie in die Winterpause retten“ – und noch den einen oder anderen Punkt holen, der am Saisonende Gold wert sein könnte. Vielleicht ist ja schon am Sonntag gegen Salzland was drin, denn Rohrsen hat als krasser Außenseiter eigentlich nichts zu verlieren. Schon ein Punkt wäre ein gefühlter Sieg.

Rohrsens Spielmacherin Nele Biester, die zuletzt schmerzlich vermisst wurde, ist voraussichtlich wieder im Kader. Der Einsatz von Saskia Parpart ist noch fraglich.

Humpelt zurzeit auf Krücken durch die Sporthalle: Rohrsens Teammanager Robert Drechsler. nls



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