weather-image
15°
Handballerinnen der HSG Lügde/Bad Pyrmont auch bei Empelde II glücklos

Abstieg ohne Auswärtssieg

HAMELN-PYRMONT. Ein Handball-Spiel dauert zwar eine Stunde, doch manchmal reichen bereits wenige Minuten, um eine Partie zu entscheiden. So erging es in der Regionsoberliga auch den Frauen der HSG Lügde/Bad Pyrmont. Die verloren ihr letztes Auswärtsspiel einer völlig verkorksten Saison mit 22:27 beim TuS Empelde II.

veröffentlicht am 10.04.2017 um 18:31 Uhr

270_0900_40222_sp101_1104.jpg
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Die letzte vage Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt hatte Trainer Bernd Wojtera, der erst im Januar die Nachfolge seines ebenfalls glücklosen Vorgängers Wilfried Willeke angetreten hatte, schon längst angehakt. Und aus dem ersten Auswärtssieg wurde auch nichts mehr. Obwohl es lange Zeit gar nicht schlecht aussah. Bis zum 18:18 bereitete das Team um Torhüterin Mara Djuric dem Tabellendritten durchaus Probleme. Doch dann stellte vor allem Empeldes Torjägerin Dana Barchfeld, die mit elf Treffern fast als Alleinunterhalterin die Punkte rettete, die Weichen doch wieder auf Auswärtspleite. Fünf Tore in Folge konnte die HSG aus dem Tal der Emmer weder verhindern noch aufholen. So blieb alles wie gehabt: außer den beiden Punkteteilungen (20:20 beim Schlusslicht Barsinghausen II und dem 18:18 beim RSV Seelze) sprang nichts Zählbares in fremden Hallen heraus.

So kann das letzte Fünkchen Hoffnung nur noch einmal in der Sporthalle an der Südstraße aufflackern. Hier wollen sich Pyrmonts Frauen, die schon deutlich bessere Handball-Zeiten erleben durften, beim Saisonfinale gegen Großenheidorn II am 14. Mai mit einem Sieg verabschieden. Die letzten Auswärtstore teilten sich in Empelde Verena Heinrich (8), Henrike Kräft (6), Daniela Hänning (5/1), Carolin Felchner (2/1) und Astrid Behde (1).

In der Frauen-Landesliga konnte auch die HSG Fuhlen/Hessisch Oldendorf keine Erfolgsmeldung absetzen. Beim TuS Altwarmbüchen kassierte die Aufstiegsmannschaft, bei der Cormelia Evert und Jürgen Huch auf der Bank saßen, eine 28:32 (13:20)-Pleite. Der Grund dafür war schnell gefunden. Nach dem 9:9 nahm Altwarmbüchen in der 19. Minute eine Auszeit. Die zeigte Wirkung. Vor allem, weil sie von den HSG-Spielerinnen einfach mal bis zum Pausenpfiff verlängert wurde. So machte die Heimmannschaft aus dem 9:9 schnell eine 20:12-Führung. Daran konnten bei der HSG auch die Haupttorschützinnen Carina Liepelt (5/4), Maren Wiebusch (4) und Franziska Krakowski (4/1) nichts mehr ändern.kf

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare