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19:24-Niederlage in Soltau ist für den VfL Hameln ein Rückschlag im Oberliga-Titelkampf

„Abenteuerliche Angriffsleistung“

Soltau. Sie hatten sich so viel vorgenommen, doch dann war eigentlich nach zehn Minuten schon alles vorbei!

veröffentlicht am 24.02.2013 um 15:31 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 19:21 Uhr

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Mit einer katastrophalen Angriffsleistung erlebte der VfL Hameln beim MTV Soltau sein Waterloo und verlor das Gipfeltreffen der Handball-Oberliga mit 19:24 (8:13). Die 500 Zuschauer in der restlos ausverkauften Realschul-Sporthalle hätten nie und nimmer gedacht, dass dieses Top-Duell einen derartig einseitigen Verlauf nimmt. „Wir hatten keine richtige Chance, sind immer hinterhergelaufen“, war Teamsprecher Reiner Glatz bedient. Nach der Pleite ist der VfL mit jetzt 30:8 Punkten zunächst auch die Tabellenführung los, während die Soltauer sich mit einem Spiel mehr und 31:9 Zählern als neuer Spitzenreiter feierten. „Es passte nichts, wir haben einen rabenschwarzen Tag erwischt“, zeigte sich Manager Ralph Krone enttäuscht. „Wir dürfen uns jetzt zwei Tage ärgern, aber dann müssen wir wieder nach vorne schauen“, machte Trainer Sönke Koß in Zweckoptimismus. Die Abwehrleistung inklusive Torhüter Frank Rosenthal, dem der Chefcoach als einzigem Normalform attestierte, war mit lediglich 24 Gegentreffern gegen den stärksten Angriff der Liga absolut in Ordnung. Die Darbietung im Angriff hingegen bezeichnete Koß als „abenteuerlich“. Da tat es auch nichts zur Sache, dass mit Marcel Engelhard ein Stammspieler kurzfristig ausfiel. „Mit nur 19 Toren, davon lediglich drei Treffern aus dem Rückraum, gewinnt man auswärts kein Spiel“, so der 36-Jährige. Dazu brachte der VfL vier Siebenmeter nicht im Gehäuse des starken MTV-Torhüters Arne Schröder unter. Nach 46 Minuten hatte der VfL beim Stand von 18:15 dreimal die Möglichkeit zu verkürzen und vielleicht für Spannung zu sorgen, doch auch dies gelang an einem gebrauchten Abend nicht.

VfL Hameln: Rosenthal, Heisterhagen - Heemann (6), Glatz (3), Emmel (3), Höltje (3/2), Wood (3/2), Henke (1), Kanngießer, Künzler, Jasper Pille, Scherer, Hertel, Colussi.



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