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39:34-Heimsieg für VfL Hameln / Jannis Pille und Torben Höltje stark

40-Tore-Marke nicht geknackt

Handball (jko). Die 40-Tore-Marke wurde nicht geknackt, weil in den letzten 150 Sekunden des Spiels drei Möglichkeiten leichtfertig verdaddelt wurden. Doch unterm Strich stand am Ende ein souveräner 39:34-Heimsieg des Oberligisten VfL Hameln gegen die HSG Nienburg. Und das, obwohl Trainer Hajo Wulff kurzfristig sein Team umbauen musste. David-Niclas Emmel fiel mit Bronchitis aus, Torwart Nils Grote musste beruflich bedingt passen. In den ersten Minuten tat sich der VfL sehr schwer, weil sich die munteren Nienburger gut verteidigten – und frisch, fromm, fröhlich, frei auftraten. Zwischenzeitlich führte die HSG sogar mit drei Toren. Insbesondere Sebastian Nülle (11/7), Manuel Pasch (10/3) und Stephan Voigt (6) narrten die nicht immer sattelfeste Deckung nach sehenswerten Anspielen des starken Regisseurs Steffen Kaatze ein ums andere Mal. Erst ab der 20. Minute bekam der VfL die Partie in den Griff, drehte einen 11:13-Rückstand bis zur Pause noch in einen knappen 18:17-Vorsprung. „Das war ein hartes Stück Arbeit“, so Wulff. Nach dem Wechsel hatte der VfL das Heft in der Hand. Torben Höltje überzeugte im zentralen Rückraum nicht nur mit 9/5 Treffern, sondern setzte auch immer wieder Jannis Pille (12) und Heiko Heemann (6) gut in Szene. Dazu funktionierte auf der rechten Seite die Achse zwischen Oliver Glatz und Björn Schubert hervorragend. Für einige Kuriositäten sorgten die Unparteiischen Lübbers und Exner, die in der fairen Partie 14 teilweise äußerst fragwürdige Zeitstrafen verhängten. „Als Nienburg nachlässiger wurde, haben wir vorne eiskalt zugeschlagen“, meinte Torjäger Jannis Pille. Und Björn Schubert sah den Schlüssel zum Erfolg darin, „dass wir im zweiten Durchgang einfach cleverer gespielt haben“. HSG-Coach Frank Käber war trotz der Niederlage nicht unzufrieden, weil sein Team 45 Minuten gut mithielt: „Hameln ist nicht unsere Kragenweite. Am Ende hat die bessere Mannschaft auch verdient gewonnen.“

veröffentlicht am 19.09.2010 um 16:27 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 12:21 Uhr

VfL Hameln: Kinne, Rosenthal, Pille (12), Höltje (9/5), Heemann (6), Schubert (6), Glatz (3), Hylmar (2), Wood (1), Künzler, Clausing.



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