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Guter Rückrundenstart für VfL Hameln / Nur 200 Zuschauer gegen Vorsfelde

40:36-Heimsieg vor Minuskulisse

Handball (jko). War es der ungewohnte Termin am Sonntag? Waren es die zuletzt schwachen Leistungen des Handball-Oberligisten VfL Hameln? Oder war es die zeitgleiche Fernsehübertragung des WM-Finales zwischen Dänemark und Frankreich? Die Tribüne der Sporthalle Nord war jedenfalls nur spärlich gefüllt. Nur 200 Zuschauer wollten den 40:36-Heimsieg des VfL gegen Vorsfelde sehen. Die Minuskulisse trübte etwas die Stimmung beim gelungenen Rückrundenstart.

veröffentlicht am 30.01.2011 um 20:25 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 10:21 Uhr

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Ein ganz starkes Spiel machte Torwart Nils Grote, der bereits nach sieben Minuten den glücklosen Andreas Kinne zwischen den Pfosten ablöste. Nach zwölf Minuten führten die Hamelner mit 10:6. Danach wurde VfL-Kapitän Oliver Glatz durch Miroslav Jovicic in Manndeckung genommen. Später wurde dann auch Björn Schubert durch Marco Basile kurz gedeckt. Deshalb geriet das VfL-Spiel etwas aus den Fugen. Vorsfelde glich in der 22. Minute sogar zum 13:13 aus. Fast wäre die Partie sogar gekippt. Insbesondere in dieser kritischen Phase stärkte der 19-jährige Grote seinem Team den Rücken. In den letzten vier Minuten vor der Pause waren dann auch seine Mitspieler wieder voll auf Kurs und machten aus einem 15:15 einen beruhigenden 20:15-Vorsprung.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit legte der VfL bis zum 26:20 weiter nach, leistete sich dann aber noch einmal eine kurze Schwächephase, die ihre Ursache allerdings auch in einigen Unterzahlsituationen hatte. Das Zeitstrafen-Verhältnis fiel mit 18:4 Minuten eindeutig „zugunsten“ der Hamelner aus. Die nie aufsteckenden Gäste, bei denen Christian Bangemann und Miroslav Jovicic je siebenmal trafen, verkürzten auf 29:28 (45.). „Das war völlig unnötig, aber in dieser Zeit war unsere Torquote nicht in Ordnung. Wir haben das aber schnell wieder in den Griff bekommen und am Ende sicher gewonnen“, sagte Trainer Hajo Wulff, der den VfL am Saisonende verlassen wird. Der 38-jährige Coach zeigte sich insbesondere damit zufrieden, „dass wir bei der Manndeckung gegen uns die Geduld nicht verloren haben“. Zehn Minuten vor Schluss setzte sich der VfL wieder auf 33:29 ab und gab den Vorsprung dann auch nicht mehr aus der Hand. In den Reihen des VfL trumphten insbesondere Sven Hylmar und Björn Schubert auf, die um die Wette ballerten. „Die beiden waren zusammen mit Nils Grote unsere Matchwinner“, verteilte Wulff ein Extra-Lob. Jannis Pille benötigte einige Anlaufzeit, netzte dann aber ebenfalls noch sieben „Pillen“ ein. Mit seinem zwischenzeitlichen Treffer zum 8:6 knackte der 21-jährige Torjäger in der laufenden Saison die 100-Tore-Marke.

VfL Hameln: Grote, Kinne; Hylmar (12), Schubert (9), Jannis Pille (7), Heemann (6), Wood (3/3), Höltje (2), Emmel (1), Glatz, Clausing, Künzler, Jasper Pille.



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