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Coach Sohl vor Vertragsverlängerung

40 VfL-Böller erschrecken Wittingen

Hameln. Handball-Oberligist VfL Hameln präsentierte sich in prächtiger Torlaune und feierte beim 40:19 (20:3) gegen den VfL Wittingen seinen bislang höchsten Saisonsieg. Bester Torschütze war André Brodhage (10).

veröffentlicht am 06.12.2015 um 10:04 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:58 Uhr

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Silvester ist zwar noch einige Tage hin, der VfL Hameln brannte in der Handball-Oberliga trotzdem schon einmal ein Feuerwerk ab. Mit 40:19 (20:3) ballerten die Hausherren den VfL Wittingen aus der Halle. Insbesondere in der ersten Hälfte zündete der VfL einen Böller nach dem anderen und begeisterte die 300 Fans in der Sporthalle Afferde. 20:3, ein Halbzeitstand, der seinesgleichen sucht und der eigentlich alles aussagt. „Das war nahezu perfekt und einfach toller Handball. Wittingen war da hoffnungslos überfordert. Trotzdem muss man das erst einmal so konsequent hin bekommen“, strahlte Trainer Henning Sohl, der kurz vor einer Verlängerung des im Sommer auslaufenden Vertrages steht. „Wir sind gewillt, den eingeschlagenen Weg mit Henning weiter zu gehen“, bestätigte Manager Oliver Glatz. Heiko Heemann, der den verhinderten Andreas Gödecke ersetzte, bildete mit Patrick Künzler einen resoluten Deckungsinnenblock. „Heiko hat gespielt, als sei er nie weg gewesen“, lobte der Chefcoach. Und Heemann selbst kommentierte beim Blick auf das Ergebnis nur süffisant: „Das hat Spaß gemacht!“ Nach drei schnellen Tempogegenstößen von Georg Brendler zum 3:0 kam Wittingen in der siebten Minute per Siebenmeter zum ersten Treffer. Danach war Schluss mit lustig. Den Gästen fiel danach nur noch wenig ein und mutierten zum Hamelner Spielball. Bis zur 23. Minute schraubte der VfL das Resultat auf 15:1! Erst danach gelang Wittingen das erste Feldtor. Die Partie war zu diesem Zeitpunkt längst entschieden. „Das war überragend von uns“, meinte der zehnfache Torschütze André Brodhage und gab zu, „dass wir uns auch ein bisschen den Frust der Niederlage in Nienburg von der Seele gespielt haben.“ Eine starke Partie zeigte auch Torwart Tim Heisterhagen, für den Frank Rosenthal bereits in der 18. Minute Platz gemacht hatte. Trainer Henning Sohl nutzte die Partie erneut, um ein wenig zu experimentieren. In der zweiten Halbzeit schaukelten die Blau-Weißen das Match dann locker nach Hause. „Das war ein komplett gebrauchter Tag. Wir sind hier gnadenlos überrannt worden. Das einzig Positive ist, dass sich keiner verletzt hat“, bewies Gäste-Trainer Axel Bühlow trotz der Pleite ein wenig Galgenhumor.

Hameln: Rosenthal, Heisterhagen - Brodhage (10/4), Höltje (6/4), Otto (4), Brendler (4), Heemann (4), Niemeyer (3), Glatz (2), Künzler (2), Pille (2), Jürgens (2), Maczka (1), Henke.

André Brodhage


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