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Handball: Emmerthal verliert 32:35 gegen Geismar

„35 Gegentore sind einfach zu viel“

EMMERTHAL. Viele Jahre galt die Sporthalle in Kirchohsen als eine fast uneinnehmbare Festung. Doch in dieser Saison scheinen sich die Verbandsliga-Handballer der TSG Emmerthal in ihrer Halle nicht so richtig wohlzufühlen. Der Heimnimbus bröckelt, denn auf den zweiten Heimsieg muss die TSG weiterhin warten.

veröffentlicht am 14.01.2018 um 20:03 Uhr

Ernestas Vaicys traf viermal für die TSG Emmerthal. Foto: awa
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Auch im Mittelfeld-Duell gegen den MTV Geismar konnte der Aufsteiger seinen Fans keine große Freude bereiten. Mit 32:35 (16:16) ging die Mannschaft von Trainer Christian Raddatz bereits zum dritten Mal als Verlierer vom Feld und muss sich nun erst einmal in die untere Tabellenregion orientieren. „35 Gegentore sind einfach zu viel“, haderte Raddatz nach dem Abpfiff. „Und im Angriff haben wir es nach der 27:25-Führung in der letzten Viertelstunde trotz guter Chancen einfach nicht verstanden den Vorsprung weiter auszubauen.“ Schwächen offenbarte die TSG gegen den Tabellennachbarn aber auch in der Abwehr. „Vorne haben wir einige Bälle unnötig verloren, und hinten waren wir oft nicht griffig genug“, fasste Emmerthals Trainer die wenig überzeugend Leistung seiner Mannschaft zusammen. Dabei fehlten Raddatz auch die nötigen Alternativen, denn mit nur acht Feldspielern war sein Kader mehr als dünn besetzt.

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