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Nach 16:17-Halbzeitrückstand gewinnt der VfL Hameln mit 33:27 gegen Plesse-Hardenberg

33:27 gegen Plesse! In der zweiten Halbzeit läufts für den VfL

In der zweiten Halbzeit läufts: Nach 16:17-Halbzeitrückstand gewinnt der VfL Hameln mit 33:27 gegen Plesse-Hardenberg und bleibt in der laufenden Saison der Handball-Oberliga in eigener Halle ungeschlagen.

veröffentlicht am 21.11.2021 um 13:35 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

HAMELN. Zuhause läufts für den VfL: Hamelns Oberliga-Handballer setzten beim 33:27-Sieg gegen den Tabellenvorletzten HSG Plesse-Hardenberg ihre beeindruckende Heimserie fort und bleiben in der laufenden Saison in eigener Halle ungeschlagen. Aber wie schon zuvor beim Heimspiel gegen die SG Börde, das der VfL nach 10:15-Halbzeitrückstand noch mit 30:26 gewann, taten sich die Hamelner auch gegen Plesse in der ersten Hälfte schwer.

„Wir hatten uns ein bisschen was vorgenommen, leider lief es nicht so wie gewünscht. Mit der Offensivleistung war ich soweit zufrieden, aber in der Deckung haben wir nachlässig gespielt“, berichtete Hameln Interimscoach Oliver Glatz über sein Déjà-vu-Erlebnis. Wie schon gegen die SG Börde spielte der VfL auch gegen Plesse laut Glatz in der ersten Halbzeit zu halbherzig: „Wir haben die Gegenspieler nicht vernünftig gestellt und viele falsche Entscheidungen getroffen.“ Und das nutzte der Gegner eiskalt aus. Nach gutem Start (11:7/14.) lag der VfL zur Halbzeit mit 16:17 zurück.

Aber nach dem Seitenwechsel steigerten sich die Hamelner. „Wir haben viel investiert, sind engagierter zu Werke gegangen und haben Plesse nicht mehr zu so einfachen Toren kommen lassen. So konnten wir Stück für Stück davonziehen“, so Glatz. Aber Plesse gab trotz des 21:24-Rückstandes (42.) nicht auf, versuchte alles und nahm Hamelns zehnfachen (!) Torschützen Johannes Evert und Spielmacher Jannik Henke in Manndeckung. Genützt hat die doppelte Manndeckung am Ende nichts. Der VfL baute den Vorsprung aus und gewann am Ende verdient mit 33:27. Sehr zur Freude von Glatz: „Unsere Steigerung in der Abwehr im zweiten Durchgang war heute der Schlüssel zum Erfolg.“ Mit 11:7 Punkten ist der VfL jetzt Tabellenvierter.


VfL Hameln: Johannes Evert (10/2), Finn Ole Vortmeyer (7), Tim Jürgens (4), Jannik Henke (3/1), Janis Dohme (2), Jannis Pille (2), Luca Wilmmer (2), Paul Kolbe (1).



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