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HF Springe überraschen beim Spitzenreiter 1. VfL Potsdam / Leistungssteigerung unverkennbar

28:28 – Fünf Sekunden fehlen zum Sieg

Handball. Mit einem völlig überraschenden 28:28 (14:17)-Unentschieden wartete der Drittligist, die Handballfreunde Springe, beim Spitzenreiter 1. VfL Potsdam auf. Der Zweitliga-Absteiger musste damit den ersten Punkt zu Hause abgeben, während die Mannschaft von HF-Trainer Holger Schneider einen deutlichen Leistungsanstieg erkennen ließ.

veröffentlicht am 14.01.2013 um 00:05 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 20:41 Uhr

„Es war ein verdienter Punkt für meine Mannschaft. Hätte mir jemand vor der Begegnung gesagt, dass wir einen Zähler erringen würden, hätte ich sofort unterschrieben. Im Nachhinein muss ich feststellen, dass mehr drin war“, so der HF-Coach.

Ausgeglichen gestalteten beide Teams die Anfangsphase, die sich über ein 7:7 (11.) und 9:9 bis zur 15. Minute widerspiegelt. Danach setzte sich Potsdam zum 13:9 (23.) ab und ging mit einer 16:13-Führung in die Pause. Springe blieb von der 13. bis zur 23. Minute ohne Torerfolg.

In der zweiten Halbzeit ließen sich die Gastgeber die Führung nicht abnehmen, die sie auf 20:17 (38.) ausbauen konnten. Fünf Minuten später hatten die Gäste erstmals nach dem 9:9 wieder den Ausgleich beim 21:21 (43.) erzielen können und lieferten dem Gastgeber einen offenen Schlagabtausch, bei dem die Begegnung in der 53. Minute mit dem 25:25 erneut ausgeglichen war.

60 Sekunden später lagen die Springer mit 25:27 (55.) im Rückstand, doch konnten sie mit einem furiosen Endspurt das Spiel drehen, als Fabian Hinz 46 Sekunden vor der Schlusssirene die Handballfreunde erstmals mit 28:27 in Führung bringen konnte. Die Gastgeber waren noch einmal im Angriff zu einer Zeit, als Slava Gorpishin eine Zeitstrafe auf der Bank absitzen musste. Fünf Sekunden vor Schluss hatten die Gastgeber das Quäntchen Glück, mit einem Hüftwurf noch den 28:28-Ausgleich zu erzielen.

„Die Mannschaft machte einige Schritte nach vorne. Vor allem in der Abwehr hat sie sich stabilisiert. Dennoch war aber noch eine Verunsicherung zu spüren“, bilanzierte HF-Coach Schneider die 60 Minuten von Potsdam. Gegen den Stralsunder HV möchte der Trainer den gewonnenen Punkt vergolden.

HF Springe: Meyer, Stange – Kolditz (2), Tzoufras (8), Eichenberger (5), Helmdach (4), Borgmann, Karpstein (3), Evangelidis, Gorpishin, Deutsch (2), Hinz (2/1), Riganas (2). Es fehlte Charalampos Mallios, der bei der griechischen Nationalmannschaft weilte.



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