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HF mit glücklichem Erfolg gegen Insel Usedom / „Total unzufrieden mit ganzer Abwehr“

28:27 - Springe zittert sich zum Sieg

Handball. Wie sich die Bilder gleichen – am Ende der Begegnung gegen den Tabellenletzten HSV Insel Usedom war Torwart Jendrik Meyer abermals der gefeierte Akteur bei der Mannschaft und den Fans wie schon in der Vorwoche gegen den TSV Altenholz.

veröffentlicht am 10.12.2012 um 00:05 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 21:21 Uhr

Mit einem knappen 28:27 (17:11)-Sieg war der HF-Torwart der Garant für die beiden Punkte, die die Springer gewinnen wollten, die sie aber nicht im Spaziergang errungen haben. Und das, obwohl die 17:11-Pausenführung eigentlich einen sicheren Verlauf der zweiten Halbzeit erwarten ließ.

Daraus wurde nichts, denn nach dem 21:17 durch Nils Eichenberger (39.) begann der Anfang vom Ende, und großes Zittern war angesagt. Es war erneut die Abwehr, die eine indiskutable Leistung bot. „Mit der ganzen Abwehr war ich total unzufrieden. Man kann nicht mit halber Kraft spielen und Halbherzigkeit zeigen“, meint HF-Coach Holger Schneider in der Pressekonferenz.

Und er ging noch einen Schritt weiter: „Einige Herren müssen von ihrem hohen Ross herunter kommen. Die letzten 20 Minuten waren Chaos ohne Ende. Jendrik im Tor war erneut überragend und hielt beide Punkte fest.“

Im wahrsten Sinne des Wortes, denn hätte Springes Torwart nicht in der 32. Minute (zweimal) und in der 35. Minute die Strafwürfe pariert, wäre die 18:12-Führung schneller dahin gewesen. So schrumpfte die deutliche Führung zunächst auf vier Tore – 23:19 (45.) und 24:20 (48.) – zusammen, ehe es mit dem 24:22 (49.) ganz eng wurde für die Gastgeber.

Claus Karpstein sorgte im Gegenzug für das 25:22, doch Usedom verkürzte per Strafwurf (50.) erneut. Die „Griechen-Connection“ mit Theodoros Evangelidis (51.) und Nikolaos Tzoufras (53.) sorgten mit ihren Treffern für eine Vier-Tore-Führung (27:23).

In der nachfolgenden 4:5-Unterzahl konnten die Gäste in der 57. Minute auf 25:27 verkürzen, Nils Eichenberger verwirft den nachfolgenden Strafwurf (58.) und Usedom erzielt im Gegenzug den 26:27-Anschlusstreffer.

Tzoufras trifft dann zum 28:26, und im Gegenzug pariert Meyer einen Tempogegenstoß, ehe Coach Schneider ein Team-Time-out nimmt. Danach kassiert Fabian eine Zeitstrafe (59:29), und die Gäste erzielen zwölf Sekunden vor Spielschluss den Anschlusstreffer zum 27:28.Dabei blieb es, und tiefes Durchatmen war bei den Gastgebern angesagt. Und die erste Halbzeit? Die Gäste fanden optimal in die Begegnung und führten nach acht Minuten mit 4:1. Tzoufras, Eichenberger und Karpstein sorgten bis zur 12. Minute für die 6:4-Führung der Gastgeber. Mit drei Treffern in Folge erhöht Karpstein zur 9:6-Führung, ehe danach Jendrik Meyer in der 17. und 19. Minute zwei Strafwürfe der Gäste pariert – dazwischen aber bei einem Strafwurf hinter sich greifen musste und die Gäste das 7:10 erzielten. Über ein 12:8 (20.) und 15:10 (24.) sorgten Eichenberger 29.) und Hinz (30. für die 17:11-Pausenführung, nachdem zuvor Glenn Nietzel wegen eines Fouls an Daniel Deutsch die rote Karte gesehen hatte.

HF Springe: Meyer – Kolditz, Tzoufras (4), Eichenberger (8/2), Borgmann (n. e.), Riganas, Mallios, Karpstein (6), Evangelidis (4), Gorpishin (n. e.), Deutsch (3), Hinz (1), Helmdach (2).



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