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Nervös und ängstlich gegen Wacker Osterwald / 200 Zuschauer im Hohen Feld

25:37 – Rohrsen erstarrt zum Auftakt wie das Kaninchen vor der Schlange

Handball (kf). Lange Gesichter im Hohen Feld – der erste Auftritt des MTV Rohrsen in der 3. Liga ging total in die Hose. Gegen den SV Wacker Osterwald endete die Premiere mit einer deutlichen 25:37 (12:20)-Pleite. „Den Start habe ich mir anders vorgestellt“, sagte nach dem Spiel ein enttäuschter Trainer Michael Hensel. „Aber wir haben einfach zu viel Angst gehabt.“

veröffentlicht am 12.09.2010 um 19:56 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 12:41 Uhr

Nervosität bestimmte von Beginn an das Rohrsener Spiel, deutlich abgeklärter gingen vor 200 Zuschauern die Wacker-Spielerinnen zu Werke. Entschieden war die Partie schon nach acht Minuten. Osterwald führte 8:2 und spielte danach die Begegnung locker herunter. Vor allem die elffache Torschützin Jeannine Beker und Kathrin Schulz (8) bekam die MTV-Abwehr überhaupt nicht in den Griff. Hektik kam nach einer Viertelstunde auf, als Nina Griese und Meike Rösemann im Kampf um den Ball mit den Köpfen zusammenkrachten und das Spiel fünf Minuten unterbrochen werden musste. Verständlich, dass Rohrsen die Nervosität auch danach nicht ablegen konnte.

In der Defensive agierte der MTV fast 60 Minuten wie das Kaninchen vor der Schlange. Selbst aus acht Metern warfen Osterwalds Spielerinnen Rohrsens Abwehr die Bälle munter um die Ohren. Körperkontakt bekamen die Angreiferinnen kaum zu spüren. Da agierte die Gästeabwehr wesentlich griffiger. Die hatten mit Manuela Piesik eine überragende Torhüterin mitgebracht. Dazu organisierte Anja Nordmeyer die Abwehr mit viel Routine bestens.

Nach 40 Minuten hoffte Rohrsens Abteilungsleiter Thomas Niepelt noch, dass die Tordifferenz einstellig bleiben würde. Doch nach dem 16:24 zog Wacker das Tempo erneut an und baute den Vorsprung auf 17:30 aus.

Osterwalds Trainer Dirk Pauling konnte nach dem Abpfiff strahlen: „Dem Druck haben wir standgehalten. Es war aber auch einfach über unsere stabile Abwehr zu leichten Toren zu kommen.“

Rohrsen: Michaela Schostag (1.-12. Minute), Neumann (12.-60.) – Diedrichs (3), Basteck (2), K. Bormann (1), Deutsch (3), Griese (4/2), Kohnke-Zander (1), Peyerl (1), Manuela Schostag (7), Symann (1), Stöber, Tyce (2).

Saskia Diedrichs, mit drei Toren einer der ganz wenigen Lichtblicke im Rohrsener Team.

Foto: nls



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