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Hylmars Kritik: „60 Minuten keinen Zugriff gehabt“

25:36-Debakel! VfL geht in Nienburg unter

NIENBURG. Eine Niederlage mit elf Toren Unterschied bezeichnet der Volksmund allgemein als Klatsche, manchmal sogar als Debakel. Wie auch immer. Auf alle Fälle präsentierte sich Handball-Oberligist VfL Hameln bei der HSG Nienburg von allen guten Geistern verlassen und ging dort mit 25:36 (13:17) regelrecht unter.

veröffentlicht am 09.09.2018 um 10:30 Uhr

In Nienburg am Boden: Torhüter Frank Rosenthal. Foto: nls
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Trainer Sven Hylmar wollte dann nach einer der höchsten Niederlagen in der langen VfL-Historie auch rein gar nichts beschönigen. „Wir hatten über die gesamten 60 Minuten keinen Zugriff in der Abwehr. Die Beinarbeit war nicht gut, wir haben uns schlecht bewegt. Es war keine Kompaktheit da, Nienburg hatte viel zu viel Platz und ist zu leicht in die Eins-gegen-Eins-Situationen gekommen, die sie eiskalt genutzt haben“, sparte er nicht an Kritik. Nur einmal sah sein Team kurzfristig die Sonne – und zwar bei der 2:1-Führung in der 5. Minute. Doch dann wurde es schnell wieder dunkel um und am Hamelner Kreis, hatte die HSG scheinbar die freie Auswahl beim Torewerfen und zog zur Pause auf 17:13 davon. Nach dem Wechsel und einem Zwischenspurt keimte zwar beim Stand von 17:18 (32.) noch ein kurzer Hoffnungsschimmer beim VfL auf, doch als Nienburg wieder die Schlagzahl erhöhte, war endgültig Feierabend mit allen Träumen. „Die hatten viel Selbstvertrauen. Die Zuschauer haben sie leidenschaftlich angefeuert, das hat sie zusätzlich beflügelt. Ein verdienter Sieg“, so Hylmar. ro/awa

Information

VfL Hameln: Rosenthal, Heisterhagen – Jürgens (7/1), Jannis Pille (4), Henke (3), Glatz (2), Daniel Maczka (2), Jasper Pille (2), Evert (2), Brodhage (1), Gödecke (1).



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