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Oberligist VfL Hameln hat beim 34:19 gegen das Schlusslicht alles im Griff

22 Bälle pariert! „Magnet-Mann“ Nils Grote lässt Celle verzweifeln

Handball (jko). Torwart Nils Grote wird den VfL Hameln zwar aus beruflichen Gründen verlassen, denn der 19-jährige Youngster beginnt am 1. September ein duales Maschinenbaustudium bei Audi in Ingolstadt.

veröffentlicht am 08.05.2011 um 20:56 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 08:41 Uhr

Handball (jko). Torwart Nils Grote wird den VfL Hameln zwar aus beruflichen Gründen verlassen, denn der 19-jährige Youngster beginnt am 1. September ein duales Maschinenbaustudium bei Audi in Ingolstadt. Am Sonnabend hatte sich der Keeper anscheinend schon mal einen Magneten eingebaut. Grote zog die Bälle quasi magisch an und brachte die gegnerischen Angreifer mit 22 gehaltenen Bällen (darunter ein Siebenmeter) schier zur Verzweiflung. Nach überaus entspannten 60 Minuten gewann der VfL dem lauen Sommerabend entsprechend locker mit 34:19 (18:10) gegen Schlusslicht MTV PE Celle. „Das war recht einfach diesmal. Wir haben die Sache konzentriert durchgezogen und uns als Mannschaft gut präsentiert“, strahlte Magic-Grote. Lediglich die ersten zehn Minuten verliefen etwas holprig, doch mit zunehmender Spieldauer hatten die Hausherren vor 150 Zuschauern die Sache gegen die nur mit neun Spielern angereisten Gäste im Griff. „Die Jungs haben mir einen ruhigen Abend bereitet und mir damit einen großen Gefallen getan“, lächelte Trainer Hajo Wulff, der an der Vorstellung seiner Schützlinge nichts auszusetzen hatte. „Wir haben in der Abwehr gutgestanden und viel geblockt. Dazu hat Nils im Tor eine tolle Leistung abgeliefert. Der Junge hat echt Potenzial. Insofern ist es schade, dass er uns verlässt. Aber der Beruf hat nun einmal Vorrang“, so Wulff. Nur einmal in der 13. Minute trieb es dem Chefcoach die Zornesröte ins Gesicht. Er ereiferte sich darüber, dass sein Torjäger Jannis Pille binnen kürzester Zeit zweimal derart hart attackiert wurde, dass er behandelt werden musste. Für die lautstarken Proteste gab’s von den Schiedsrichtern die gelbe Karte. „Ich muss mich vor meinen Spieler stellen“, rechtfertigte Wulff die Aktion. In der Halbzeit hatte der 38-Jährige auch nicht viel zu sagen. Schon nach fünf Minuten kehrten die VfLer aus der Kabine zurück und warteten auf den Gegner. „Es gab ja nichts zu bemängeln“, so Wulff.

VfL Hameln: Grote, Kinne; Glatz (6), Jannis Pille (5), Wood (5/4), Schubert (4), Heemann (3), Höltje (3), Clausing (3), Künzler (2/1), Jasper Pille (2), Emmel (1), Henke, Hylmar.



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