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Rohrsens Coach Mike Bezdicek hadert mit katastrophaler Chancenauswertung

„13 Tore sind zu wenig“

Minden. Rückschlag für die Handball-Frauen des MTV Rohrsen im Kampf um den Klassenerhalt: Nach drei Siegen in Serie kassierte der von Mike Bezdicek gecoachte Drittligist eine deftige 13:26-Pleite gegen den HSV Minden-Nord.

veröffentlicht am 17.02.2013 um 15:12 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 18:36 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Zwar gewann der HSV auch schon das Hinspiel mit 26:14 klar gegen Rohrsen. Aber die Höhe der Niederlage war trotzdem überraschend, denn Rohrsens Frauen, die in Minden ihren Aufwärtstrend fortsetzen und sich mit einem weiteren Auswärtssieg weiter Luft im Kampf gegen den Abstieg verschaffen wollten, waren zuletzt richtig gut drauf. Im Gegensatz zum HSV, der nach zuletzt 0:8 Punkten ausgerechnet gegen Rohrsen seine Negativserie im neuen Jahr beendete. Nun müssen Schostag & Co. nach der 13. Saisonniederlage weiter um den Klassenerhalt bangen. Für Bezdicek ist der Rückschlag „kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken“, denn die Voraussetzungen waren vor dem HSV-Spiel alles andere als gut.

Rohrsen erwischte in der vergangenen Woche die Erkältungswelle: „Die halbe Truppe konnte krankheitsbedingt nicht trainieren – darunter der komplette Rückraum“, so Bezdicek. Auch Rohrsens Top-Torjägerin Manuela Schostag, die ebenfalls mit Fieber im Bett lag, war gesundheitlich noch angeschlagen – spielte aber trotzdem. „Wir haben versucht, das Beste aus der Situation zu machen. Mehr war unter diesen Voraussetzungen nicht drin“, sagte der MTV-Coach, dessen Team fast das ganze Spiel über einem Rückstand hinterherlief, was viel Kraft kostete. Die Folge: Vorne fehlte die Power. „Wir haben das Spiel im Angriff verloren. 13 Tore sind zu wenig“, haderte Bezdicek mit der „katastrophalen Chancenauswertung“. Rohrsens Coach war nach der ersten Niederlage unter seiner Regie enttäuscht, aber nicht unzufrieden: „Die Einstellung hat gestimmt. Die Mädels haben bis zum Schluss alles gegeben und versucht die Niederlage in Grenzen zu halten.“

MTV Rohrsen: Lisa Huch (4), Manuela Schostag, Janika Kohnke-Zander (je 2), Christin Bormann (2/2), Kirsten Bormann, Nina Griese, Antje Peyerl (je 1).



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