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Nach fünf spieltagen: Erste Zwischenbilanz der Hameln-Pyrmonter Bezirksliga-Klubs

Zwischen Jubel und Frust

Bezirk Hannover. Fünf Bezirksliga-Spieltage sind vorbei. Zeit, eine erste Bilanz der Hameln-Pyrmonter Fußball-Klubs zu ziehen.

veröffentlicht am 10.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 17:58 Uhr

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

SSG Halvestorf (2. Platz/ 13 Pkt.): Wer hätte das vor Saisonbeginn gedacht? Die noch ungeschlagene SSG Halvestorf ist nach dem 4:3-Debysieg gegen Bisperode Zweiter. „Und das trotz der Abgänge von Josef Selensky, Timo Möller und Dennis Schimanski“, wie SSG-Coach Stefan Nehrig betont, sowie der monatelangen Verletzungspause von Mittelfeld-Motor Matthias Günzel, der nach einem Kreuzbandriss voraussichtlich erst in der Rückrunde wieder fit ist. „Einige hatten uns ja noch nicht einmal einen einstelligen Tabellenplatz zugetraut“, sagt Nehrig vor dem Bisperode-Spiel. Doch nach dem guten Saisonstart – 4 Siege, 1 Remis (1:1 in Schliekum) – verstummten die kritischen Stimmen. Wenn die Nehrig-Elf am Freitag sogar das Top-Spiel in Rinteln gewinnen sollte, winkt sogar die Tabellenführung.

SG Hameln 74 (4./10 Pkt.):

Erst 1:1 gegen Germania Hagen, dann 1:2 in Almstedt: Der Titelfavorit gönnt sich nach dem Drei-Siege-Start eine Mini-Krise. Doch das Wort Krise will Nicholas Bicknell nicht nicht in den Mund nehmen: „In Almstedt haben wir einen schlechten Tag erwischt, das kommt mal vor. Beim 1:1 gegen Hagen waren wir die klar bessere Mannschaft. Das war ein Spiel auf ein Tor, das wir eigentlich klar gewinnen müssen. Doch stattdessen kassieren wir kurz vor Schluss ein dummes Gegentor.“ Ärgerlich seien auch die Roten Karten für Rik Balk und Egcon Musliji, dem als Wiederholungstäter für seine Tätlichkeit wohl eine lange Sperre droht.

TSV Bisperode (8./7 Pkt.): Die Enttäuschung war nach der Last- Minute-Pleite in Halvestorf (3:4) riesengroß, denn die Bisperoder gaben eine 3:1-Halbzeitführung noch aus der Hand und standen am Ende mit leeren Händen da. „Das ist schon bitter, so ein Spiel noch zu verlieren. das zerrt an der Moral“, so Brennecke. Es sei für ihn eine Riesenaufgabe, die Mannschaft nach so einer unglücklichen Niederlage wieder aufzurichten. „Wir haben die letzten fünf Minuten – ähnlich wie in Deinsen – nicht den klaren Kopf bewahrt. Wir müssen lernen, cleverer zu spielen.“ Als Tabellen-8. ist der Aufsteiger bisher im Soll, denn auch in Halvestorf fehlten dem TSV mit Abbas Jaber, Daniel Ivicic, Daniel Krikunenko und Sascha Weiner wieder einige Stammkräfte.

MTSV Aerzen (10./6 Pkt.): Im Aerzener Sturm herrscht Flaute, denn die beiden Torjäger, Patrick Hoppe und Benno Reuke, haben in der Bezirksliga noch Ladehemmung. Nach den zwei Siegen zum Saisonstart folgte beim MTSV zuletzt eine Serie von drei Niederlagen in Folge. „Wenn mir einer vorher gesagt hätte, dass wir nach fünf Spielen sechs Punkte haben, wäre ich zufrieden gewesen“, sagt Aerzens Fußball-Chef Karsten Hoppe. Ist er aber nicht. „Unsere junge Truppe musste noch Lehrgeld zahlen.“ Das 1:4 gegen Almstedt war ein „totaler Blackout“ und beim 1:3 in Lamspringe wäre durchaus ein Punkt drin gewesen.

Germ. Hagen (11./4 Pkt.): Hagens Coach Steffen Hüsing ist es ein Rätsel: Nach jedem guten Spiel der Germanen folgt ein schlechtes. Negativer Höhepunkt war der Spielabbruch beim Stand von 1:5 gegen Ambergau. „Wir verkaufen uns unter Wert. Die Mannschaft hat Potenzial, zeigt es aber nicht“, ärgert sich Hüsing, der seiner Elf den Ernst der Lage klar machen will. „Wir müssen höllisch aufpassen, dass wir nicht in den Tabellenkeller rutschen.“



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