weather-image
×

Fußball-Bezirksliga: Lachem will oben bleiben – Halvestorf unten raus

Zwischen Himmel und Keller

veröffentlicht am 26.08.2016 um 16:47 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:12 Uhr

Roland Giehr

Autor

Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Es kann aber schließlich auch schnell wieder vorbei sein mit dem Höhenflug. Ein bisschen möchten Trainer Tarik Önelcin und seine Mannen diese schönen Momente doch noch genießen. Bleibt hier der Vater nicht nur der Wunsch des Gedankens, geht das Fußball-Märchen in Lachem weiter. Dass die Gäste aus dem Landkreis Hildesheim allerdings kein Kanonenfutter sind, bekam der TSV Bisperode in der Vorwoche beim 0:6 deutlich zu spüren. „Wir sind gewarnt“, blickt SV-Sprecher Jürgen Ahrens den Dingen deshalb auch nicht ohne gesunde Anspannung entgegen.

Verkehrte Fußball-Welt aber auch nur ein paar Kilometer weiter in Halvestorf. Dort brennt der Piepenbusch, denn die Elf von Trainer Ralf Fehrmann buhlt als Tabellenletzter schon einmal dezent um einen künftigen Platz in der Kreisliga. Kein Sieg, ein Zähler – schlechter startete wohl selten eine Halvestorfer Mannschaft auf Bezirksebene in die Saison. „Wir müssen jetzt unbedingt punkten“, Fehrmann weiß vor dem Ritt in den Vorharz zum FC Ambergau (So., 15 Uhr), was die Stunde geschlagen hat.

Doch nicht nur in Halvestorf hat das große Zittern begonnen, auch Hagen und Aufsteiger TSV Bisperode finden sich da wieder, wo eigentlich keiner gerne lange bleibt: Im Keller. Für Germanen-Coach Stephan Meyer ist der untere Tabellenbereich aufgrund der Erfahrungen aus dem Vorjahr zwar kein Neuland mehr, nur langsam muss nach nur einem Punkt aus drei Partien auch mal ein Lichtblick her. Vielleicht ist ja schon (So., 15 Uhr) beim SC Harsum der Tag der Wende für Niklas Frye, der ins Tor zurückkehrt, und seine Mitstreiter.

Etwas komfortabler gestaltet sich die Situation in Bisperode. Trainer Paul Bicknell sammelte mit seinen Schützlingen wenigstens schon drei Zähler ein. Gelingt nun (So., 15 Uhr) der erhoffte Sieg Nummer zwei gegen den SV Einum, wäre der Weg ins Mittelfeld frei. Helfen kann dabei auch der zuletzt gesperrte Daniel Krikunenko. Der MTSV Aerzen hangelt sich derzeit mit drei Punkten noch an der gefährdeten Zone entlang. Ein Dreier beim FC Stadtoldendorf (So., 15 Uhr) wäre da schon Gold wert. Noch nicht den perfekten Schwung gefunden hat der HSC BW Tündern. Der Topfavorit auf den Titel ist zwar mit sieben Punkten gut im Geschäft, aber an der Effektivität seiner Elf muss Trainer Siegfried Motzner noch ein bisschen feilen. „Es wird uns nichts geschenkt und jeder Erfolg muss hart erarbeitet werden“, hat Sprecher Karsten Leonhart festgestellt.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2020
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt