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Fußball: Mark Lorenz und Laurenz-Elias Lamers sind Hameln-Pyrmonts Schiedsrichter des Jahres

Zwei Vorbilder mit Pfiff

HAMELN-PYRMONT. Mark Lorenz und Laurenz-Elias Lamers sind vom Kreisfußball-Verband Hameln-Pyrmonts als Schiedsrichter des Jahres 2018 ausgezeichnet worden.

veröffentlicht am 31.05.2018 um 15:01 Uhr

Hameln-Pyrmonts Fußball-Schiedsrichter des Jahres: Mark Lorenz. Foto: awa

Autor:

Henner E. Kerl
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Ohne sie läuft auch im Fußball nichts. Knapp 75 000 Schiedsrichter sind im Einsatz. Sie sorgen von der Kreisliga bis in die Bundesliga Woche für Woche dafür, dass rund 1,5 Millionen Fußballspiele in ganz Deutschland Jahr für Jahr stattfinden können. Eine Leistung, die absoluten Respekt verdient.

Deshalb hat es im Fußballkreis Hameln-Pyrmont schon fast Tradition, den „Schiedsrichter des Jahres“ zu ehren. Als Zeichen der Anerkennung. Und auch stellvertretend für alle Unparteiischen, die von der Kreisliga bis in die 3. Kreisklasse pfeifen.

Oft steht nur der Schiedsrichter im Blickpunkt, weit seltener seine Assistenten. Doch die Vereinigung der Referees des Kreises Hameln-Pyrmont machte jetzt eine Ausnahme: Sie wählte sowohl Mark Lorenz als auch Laurenz-Elias Lamers, einen seiner Männer an der Seitenlinie, zu den Schiedsrichtern des Jahres. „Uns ist die Wahl nicht schwergefallen“, betonte Kreis-Schiedsrichterchef Michael Rieke. Denn sowohl Mark Lorenz als auch Laurenz-Elias Lamers seien Spielleiter, die mit ihrem Engagement und Können Vorbilder seien.

Laurenz-Elias Lamers Foto: hek

Vom Späteinsteiger zum Schnellaufsteiger – das gilt für Mark Lorenz. Erst vor fünf Jahren machte Lorenz seinen Schiedsrichterschein – und jetzt schon liegt die erste Saison als Referee im Bezirk hinter dem 33-Jährigen: „Wer so spät mit dem Pfeifen anfängt, kann eigentlich kaum noch was als Schiedsrichter erreichen.“ Doch Lorenz sollte sich täuschen. Denn nach Ende seiner Zeit als Spieler – er war zuletzt als Torwart beim damaligen Kreisligisten TuSpo Bad Münder – wurde schnell erkannt, welches Talent er als Schiedsrichter hat. Schon nach seinen ersten Einsätzen avancierte er hier zunächst im Jugendbereich, dann an der Linie im Kreis und als Hauptschiedsrichter in der Kreisliga zu einem der besten seiner Zunft. Sicherlich auch, weil er überaus ehrgeizig ist und so auch kaum eine Möglichkeit verpasste, sich weiterzubilden. Im vergangenen Sommer lieferte Mark Lorenz, der für die TSG Emmerthal aktiv ist, gleich doppelt Schlagzeilen: Zum einen stieg er zum Bezirksschiedsrichter auf, zum anderen machte er auf dem Spielfeld beim Awesa-Allstar-Game in Hastenbeck seiner Lebensgefährtin vor 800 Zuschauern einen Heiratsantrag. „Das erste Jahr im Bezirk ist gut gelaufen“, freut er sich und verbindet das mit einem Dankeschön an seinen Assistenten Laurenz-Elias Lamers von der SG Hameln 74. Der ViKiLu-Schüler wurde als Jungschiedsrichter des Jahres ausgezeichnet.

„Er macht seine Sache bestens“, lobt ihn Mark Lorenz. „Er läuft nicht nur mit der Fahne herum, er unterstützt mich so, wie es sein sollte. Ich kann mich auf ihn hundertprozentig verlassen.“ Bislang war der Youngster als Spieler aktiv – zuletzt in der inzwischen aufgelösten B-Jugend von Eintracht Hameln. „Diese Saison hat mir die Lust aufs Spielen verdorben“, sagt er. So hängt er als 17-Jähriger bereits die Fußballstiefel an den berühmten Nagel und will sich in Zukunft ganz auf das Pfeifen konzentrieren. Dabei hat er ganz klare Vorstellungen: „möglichst in höchste Klassen aufsteigen.“



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