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Afferde dreht beim 6:1 gegen Stadthagen erst spät auf / Bezirksliga

Zschoch bricht den Bann

BEZIRK HANNOVER. In der Fußball-Bezirksliga hatte nur Eintracht Afferde beim 6:1-Heimsieg gegen Stadthagen Grund zum Jubeln.

veröffentlicht am 12.05.2019 um 18:48 Uhr

Enttäuscht: SSG-Spartenleiter Burkhard Büchler und Halvestorfs Interimscoach Thomas Fenske. Foto: awa
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Eintracht Afferde – FC Stadthagen 6:1 (0:0). Fußball verrückt in Afferde. Über eine Stunde lang lief gar nichts, bot der Fußball-Bezirksligist im Duell gegen den Abstiegskandidaten FC Stadthagen nur Schmalkost. Aber dann knallte es doch noch, und zwar richtig. In der letzten halben Stunde hieß es plötzlich: Feuer frei. Und so veredelte die Eintracht ihre bislang starke Rückserie noch mit einem klaren 6:1-Sieg. Als Sebastian Zschoch (62.) endlich den Bann gebrochen hatte, klappte auf einmal alles. Aaron Oefler (74.), Florian Selchow (82./86.) und Goalgetter Jörn Heinzelmann (82./89.) legten dann noch kräftig nach. Benjamin Hartmann (77.) ließ Stadthagen kurzfristig noch ein wenig hoffen. Für den Titel reicht es bei Eintracht Afferde zwar nicht mehr, aber der Fairnesspreis in der Liga ist noch drin. Hier kann das Team von Oliver Bock und Thomas Mau, der seine Fähigkeiten auf dem Platz selbst noch einmal in der letzten halben Stunde unter Beweis stellte, bislang die beste Quote vorweisen.


SSG Halvestorf – TSV Algesdorf 1:4 (0:1). Die SSG Halvestorf erwischte gegen die um den Klassenerhalt kämpfenden Algesdorfer einen gebrauchten Tag. Erst flog Matthias Günzel in der 37. Minute mit Gelb-Rot vom Platz, dann verwandelte Sebastian Eiselt (44.) kurz vor der Halbzeit einen Strafstoß zum 0:1. Nach dem Seitenwechsel besiegelte David Glawion (68./Elfmeter, 72., 84.) mit einem Dreierpack die Halvestorfer Niederlage. Der SSG gelang lediglich noch der Anschlusstreffer durch Julian Maaß (81.). „Das war nichts. Über weite Strecken hatten wir keine richtige Einstellung zum Spiel. Sicherlich hatten wir bei einigen fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen Pech, haben es aber ganz alleine verbockt“, ärgerte sich SSG-Spartenleiter Burkhard Büchler. Durch den Sieg hat Algesdorf bei drei verbleibenden Partien sechs Zähler Vorsprung auf die Abstiegszone. Halvestorf bleibt trotz der Niederlage Fünfter.


SV Lachem – VfL Bückeburg II 2:2 (2:0). „Wir haben regelrecht um die beiden Gegentore gebettelt und das Spiel noch leichtfertig aus der Hand gegeben“, monierte Trainer Tarik Önelcin. Seine Elf war bis zur 70. Minute spielbestimmend, erzielte trotz zahlreicher weiterer guter Chancen aber nur zwei Tore durch Flamur Dragusha (23.) und Tayfun Dizdar (40.). Bückeburgs Reserve wurde so in der Endphase des Spiels noch einmal munter und holte dank der Treffer von Luka Rohrbach (75.) und Bjarne Niels Struckmeyer (84.) noch einen enorm wichtigen Punkt im Abstiegskampf.


TSV Barsinghausen – MTSV Aerzen 0:5 (0:4). Der Tabellenführer und Titelfavorit war für den MTSV Aerzen erneut eine Nummer zu groß: „Mit dem Ergebnis sind wir noch gut bedient. Barsinghausen hat uns auf dem Kunstrasenplatz zeitweise schwindelelig gespielt“, sagte Aerzens Fußball-Chef Karsten Hoppe. Bereits zur Halbzeit lag der MTSV durch die Treffer von Tobias Kienlin (9./44.), Alexander Wissel (21.) und Patrik Müller (32.) mit 0:4 zurück. Müller (47.) besiegelte kurz nach dem Seitenwechsel mit dem 0:5 dann endgültig Aerzens Pleite. Randnotiz: Erstmals stand beim MTSV das Brüderpaar Alexander und Josef Selensky gemeinsam auf dem Platz.


SV Hämelerwald – BW Salzhemmendorf 7:1 (5:0). Nach drei Remis in Folge ist Salzhemmendorfs Mini-Serie wieder gerissen. Die Elf von Interimscoach Dirk Schumacher kassierte in Hämelerwald eine deftige 1:7-Pleite, die Wanja Woltersdorf (8., 34.), Marvin Pröve (15.), Marco Klingenberg (28.), Marcel Knappe (38.), Philipp Geyer (82.) und Maximilian Janocha (88.) besiegelten. In der Schlussminute erzielte Tim Geffert Salzhemmendorfs Ehrentreffer zum 1:7-Endstand. Mehr hatten die Blau-Weißen, die nächste Saison wieder in der Kreisliga spielen, nicht mehr zu bieten. ro/aro



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