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Aufsteiger in der 1. Kreisklasse hat einen echten Torjäger

Zornige Zeiten! Wehe, wenn Lauenstein mit Linus wartet

Ende der sportlichen Flaute – 9. Liga, wir kommen! Der Männerturnverein aus Lauenstein spielt wieder attraktiven Fußball und wird dies auch als Aufsteiger im Kreisunterhaus unter Beweis stellen. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Schließlich heißt es nicht umsonst: Wer nach Lauenstein reist, der geht gleich zweimal baden. Erst auf dem Platz, dann nebenan im schönen Freibad.

veröffentlicht am 21.07.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:47 Uhr

Roland Giehr

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Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Zwar hält Trainer Dietmar Harland den Ball bewusst flach und peilt „nur“ den Klassenerhalt in der 1. Kreisklasse an, doch seine jungen Wilden (Altersdurchschnitt 22 Jahre) haben wesentlich mehr Potenzial und könnten zum Hecht im Karpfenteich werden. Dafür braucht man natürlich auch einen eiskalten Vollstrecker. Und den hat der MTV mit Linus Zorn. Der Torjäger vom Dienst ließ es in 22 Spielen 53-mal krachen und hat sich auch eine Klasse höher viel vorgenommen. Und damit gehen sie wohl weiter, die zornigen Zeiten für die Konkurrenz. O weh.

Wo die Hütte steht, wissen aber auch die beiden anderen MTV-Angreifer Jörn Harland (23 Treffer) und Niklas Kaehler (11). Das „magische Dreieck vom Ith“ kann jederzeit ein Spiel entscheiden. Und dahinter im Mittelfeld darf er natürlich nicht fehlen: Thomas Fedder, Lauensteiner Urgestein und Leitwolf. Inzwischen schon 41 Jahre alt, aber genauso wertvoll wie am ersten Tag. „Er ist der ruhende Pol und erlebt gerade seinen dritten Frühling“, lobt Trainer Harland seinen Sechser. Mit Philipp Zorn (25), Neuzugang Alexander Stamm (25) vom WTW Wallensen und Jan Namislo (27) bildet Fedder quasi den Ältestenrat beim MTV. Stamm ist übrigens der einzige Neue im Team.

Für Dietmar Harland indes kein Problem, denn „ich habe vollstes Vertrauen in den Aufstiegskader“. Und der kann am 12. August im Heimspiel gegen Nettelrede zeigen, was er in der neuen sportlichen Umgebung draufhat. Danach wartet der TSV Klein Berkel und damit auf Harland ein Déjà-vu bei seinem Ex-Klub.



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