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Vorm Landesliga-Derby gegen die SG 74: Pyrmonts Torjäger Christopher Loges im Interview

Wollten Sie nie Profi werden?

Christopher Loges, Sie haben beim Fußball-Landesligisten Bad Pyrmont 15 der bisher 20 Saisontreffer erzielt. Wie fühlen Sie sich denn als personifizierte Lebensversicherung?

veröffentlicht am 09.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 19:21 Uhr

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Natürlich ist das für jeden Stürmer ein schönes Gefühl, so viele Tore zu schießen. Aber ich spiele schließlich nicht alleine. Ohne die großartige Unterstützung der Mannschaft wäre das alles nicht möglich. Ich bleibe da ganz entspannt und hoffe, dass ich dem Team auch weiterhin helfen kann.

Was ist das Geheimnis Ihrer Torjägerqualitäten?

Es gibt eigentlich keines. Ich bin einfach über die Jahre hinweg immer abgeklärter und ruhiger vor dem Tor geworden und versuche jede Chance, die sich bietet, auch zu nutzen. Bislang klappte das ganz gut.

Am Sonntag steigt das Derby bei der SG Hameln 74. Wie beurteilen Sie die Chancen?

Seinerzeit in der Bezirksliga waren beide Spiele beim 1:1 in Hameln und unserem 2:1-Sieg in Bad Pyrmont schon sehr eng. Beide Mannschaften kennen sich gut und deshalb erwarte ich auch diesmal wieder ein ganz schweres Spiel. Aber wir reisen mit breiter Brust nach Hameln und wollen dort die drei Punkte mitnehmen.

Gelingt das, würde sich Bad Pyrmont ganz oben in der Tabelle etablieren und wäre auch ein Titelkandidat. Verschwenden Sie schon einen Gedanken an einen möglichen Oberliga-Aufstieg?

Für mich sind der OSV Hannover und der Heesseler SV die Top-Favoriten. Auch der VfL Bückeburg wird noch kommen. Wir in Pyrmont halten aber lieber den Ball flach und wollen weiterhin gute Ergebnisse abliefern. Was dann am Ende dabei herauskommt, wird man sehen.

Würde Sie die Oberliga denn nicht reizen?

Jeder Fußballer möchte doch so hoch wie möglich spielen, das trifft natürlich auch auf mich zu. Sicherlich wäre die Oberliga eine überaus reizvolle Aufgabe, aber bis dahin ist das noch ein ganz weiter Weg. Deshalb ist das für mich im Moment überhaupt kein Thema.

Ihr Vater Andreas war einst Profi beim VfL Osnabrück, war das nicht auch Ihr Traum?

Nur als ich jünger war. Aber hier in der Gegend sind die Möglichkeiten leider nicht so groß und irgendwann war der Zug dann abgefahren. Ich bin aber auch so zufrieden mit meinem Fußballer-Dasein.

Sie werden jetzt 31 Jahre alt, wie lange werden Sie noch auf Torejagd gehen?

Das weiß ich noch nicht. Ich plane jetzt erst einmal nur bis zum Saisonende. Mal sehen, was dann passiert…

Interview: Roland Giehr



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