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Klein Berkel schöpft nach Sensationssieg gegen die SG 74 neue Hoffnung

Wollborn: „Jetzt geht es aufwärts“

Der alte Fußball-Fuchs Bernd Wollborn hat wieder einmal allen Kritikern gezeigt, wie der Hase läuft. Von wegen keine Ahnung von Taktik und überholte Trainingsmethoden. Im Gegenteil: „Beton Bernie“ kann nun Seminare abhalten, mit welchen scheinbar einfachen Mitteln man auch eine vermeintliche Übermannschaft wie die SG Hameln 74 schlagen kann.

veröffentlicht am 03.04.2012 um 00:01 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:49 Uhr

Roland Giehr

Autor

Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Der alte Fußball-Fuchs Bernd Wollborn hat wieder einmal allen Kritikern gezeigt, wie der Hase läuft. Von wegen keine Ahnung von Taktik und überholte Trainingsmethoden. Im Gegenteil: „Beton Bernie“ kann nun Seminare abhalten, mit welchen scheinbar einfachen Mitteln man auch eine vermeintliche Übermannschaft wie die SG Hameln 74 schlagen kann. Kampf, Kampf und nochmals Kampf – und natürlich gehört auch ein bisschen Glück dazu. Es kommt eben immer nur auf die richtige Einstellung an. Und die hatte der TSV Klein Berkel bei seinem sensationellen 1:0-Triumph (wir berichteten) allemal. Zuvor biss sich die komplette Kreisliga-Corona über ein Jahr lang vergeblich die Zähne am souveränen Spitzenreiter aus. Doch die Superserie ist nun Geschichte. Jetzt ist wieder Bodenhaftung an der Heinestraße angesagt und das Titelrennen in der Kreisliga wieder ein kleines bisschen spannender geworden.

An den Hohen Linden wurde der Hammer des Tages allerdings gefeiert, als wäre der TSV soeben Meister geworden. Nach dem Abpfiff knallten zunächst die Sektkorken und noch feuchtfröhlicher wurde es dann in der dritten Halbzeit. „Ich hab das erste Mal seit 40 Jahren wieder aus einem Stiefel getrunken“, gab Bernd Wollborn die ausgelassene Stimmung im Vereinsheim wieder. Mittendrin auch der Siegtorschütze Mark Holst. Der 28-jährige Mittelfeldspieler aus Glückstadt, der erst in der Winterpause eher zufällig in Klein Berkel anheuerte, erwies sich schon jetzt als absoluter Glücksgriff.

„Dieser Sieg war für uns ein Meilenstein im Kampf um den Klassenerhalt. Jetzt geht es aufwärts“, ist sich Wollborn sicher. Der 64-Jährige denkt dabei auch schon an den Ostersamstag. Dann reist der Altmeister nicht ohne Hoffnung mit dem TSV-Tross zu seinem bereits feststehenden Nachfolger Thomas Fenske nach Lachem. Allerdings ohne Torheld Holst, denn der muss im Kernkraftwerk Grohnde Dienst schieben.

Wollborns Kollege Paul Bicknell von der SG 74 tat die Pleite an der Humme zwar weh, doch das große Donnerwetter blieb aus. Ärgerlich war er trotzdem: „Wir haben ja nicht schlecht gespielt, aber einfach unsere vielen Chancen nicht genutzt.“

Fingerzeig:

Klein Berkels Trainer Bernd Wollborn hofft nun auf einen Aufwärtstrend im Kampf um den Klassenerhalt.

Foto: nls



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