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Heute Berufungsverhandlung vorm Verbandssportgericht in Barsinghausen

Wird Selenskys Sperre reduziert?

Bezirk Hannover. Kommt Josef Selensky mit einer milderen Strafe davon? Oder muss der Kapitän der SG Hameln 74 die Zehn-Wochen-Sperre, die er vom NFV-Bezirkssportgericht Hannover für seinen Robert-Hoyzer-Spruch im Rahmen der Siegerehrung des Dewezet-Supercups aufgebrummt bekam, bis zum 28. April absitzen? Die Frage wird heute Abend in Barsinghausen bei der Berufungsverhandlung vorm Verbandssportgericht des NFV beantwortet, das unter Vorsitz von Jörg Firus den Fall verhandelt.

veröffentlicht am 01.04.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 13:48 Uhr

Josef Selensky

Wie berichtet akzeptierte die SG 74 das umstrittene Urteil des Bezirkssportgerichtes nicht und legte fristgerecht Berufung ein. Mit der Begründung, dass die ausgesprochenen Strafen für Josef Selensky (10 Wochen), Bashkim Gutaj (5) und Egcon Musliji (4) – im Vergleich zu anderen Fällen wegen unsportlichen Verhaltens bzw. Schiedsrichterbeleidigungen – deutlich zu hoch seien. Außerdem sei es laut Hamelns Teammanager Thomas Thimm nicht richtig, dass die Spieler – wie vonseiten des Bezirkssportgerichtes in der Urteilsbegründung geschrieben worden sei – keine Einsicht und Reue gezeigt hätten, denn die Spieler hätten sich bei der Sportgerichtsverhandlung für ihr Fehlverhalten ausdrücklich entschuldigt. Die Bezirkssportgerichtsvorsitzende Denise Thaddey sprach dagegen davon, dass eine Entschuldigung gegenüber dem Schiedsrichter (Alexander Lukic; Anm. d. Red.) in der Verhandlung nicht erfolgt sei und begründete die langen Sperren unter anderem damit, dass die drei Spieler der SG 74 wenig Einsicht gezeigt hätten. Ob das eine aus Sicht der SG 74 unverhältnismäßig harte Strafe für Selensky rechtfertigt, wird heute vorm Verbandssportgericht geklärt. Für Gutaj und Musliji kommt die Berufungsverhandlung zu spät, denn beide haben ihre Sperren bereits abgesessen. aro



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