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Hamelner Nordstadtklub diskutiert Umzug der 1. Herren ins Stadion / Heute gegen Almstedt

Wird das die zweite Heimat der SG 74?

Hameln. Als die SG Hameln 74 vor 40 Jahren die ersten Fußballspiele auf der untersten Kreisebene bestritt, dachte nicht einer aus dem Klub auch nur im Traum daran, jemals ein Pflichtspiel im altehrwürdigen Weserbergland-Stadion auszutragen. Doch die Zeiten ändern sich und nun ist es tatsächlich so weit: Der aufstrebende Verein aus der Hamelner Nordstadt feiert heute Abend (19 Uhr) seine Premiere in der einstigen Preußen-Arena. Auf der Tagesordnung des Tabellenführers (57 Punkte) steht das Spitzenspiel der Bezirksliga gegen den Dritten MTV Almstedt (48). Ein einmaliger Umzug oder gar eine dauerhafte Option für den Landesligisten in spe? „Da die Lichtverhältnisse bei uns zu dieser Uhrzeit nicht mehr optimal sind und die Verfassung des B-Platzes einem Topspiel nicht gerecht wird, haben wir uns für einen Umzug ins Stadion entschlossen“, erklärt Thomas Thimm. Der ehemalige Vereinspräsident und jetzige SG-Manager ließ aber auch durchblicken, dass es intern bereits Überlegungen für einen zukünftigen Dauerauftritt in Hamelns guter Fußballstube gibt. Schließlich ist diese nach dem Preußen-Konkurs größtenteils verwaist, also warum nicht die Chance nutzen?

veröffentlicht am 15.04.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:27 Uhr

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Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

„Ich hätte nichts dagegen, aber natürlich gibt es diverse Meinungen zu diesem Thema. Wir werden alles diskutieren und hoffentlich am Ende eine Lösung finden, die allen gerecht wird“, blickt der 51-Jährige den Dingen mit Zuversicht entgegen, betont aber, dass ein eventueller Umzug nur die 1. Herrenmannschaft betreffen würde. „Wir werden unsere sportliche Heimat an der Heinestraße deshalb aber nicht aufgeben und auch weiterhin dort trainieren“, stellt Thimm fest.

Aber nicht nur der Manager, auch Trainer Paul Bicknell und seine Mannschaft würden am liebsten dauerhaft im Stadion antreten – und nicht nur dieses vermeintlich einzige Mal gegen Almstedt. Also abwarten, wie die Resonanz nach der Premiere ist. Ungeachtet aller Umzugsdebatten zählt für die SG Hameln 74 heute Abend nur ein Sieg. Gelingt der, wäre der Meistertitel bei dann komfortablen acht Punkten Vorsprung auf Verfolger SSG Halvestorf für Hilker, Tegtmeyer, Selensky und Co. greifbar nahe. „Ein enorm wichtiges Spiel für uns“, weiß auch Thomas Thimm. Bis auf Ungermann, der mit Kreuzbandriss ausfällt, hat Trainer Bicknell alles an Bord.



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