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Interview mit Tünderns Teammanager Manfred Lentge

„Wir tragen Leo in unseren Herzen“

HAMELN. „Wir tragen Leo in unseren Herzen“: Tünderns Teammanager Manfred Lentge verrät im Interview seine Supercup-Favoriten und spricht über den plötzlichen Tod von Pressesprecher Karsten Leonhart.

veröffentlicht am 26.01.2018 um 00:00 Uhr

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Manfred Lentge, die wichtigste Frage zuerst: Wer wird Supercup-Sieger 2018? Kommt am SV Lachem überhaupt ein Team vorbei?
Für mich ist Lachem der absolute Topfavorit. Lachem hat die besten Hallenspieler in der Region und einfach Spaß daran, in der Halle zu kicken. So hat das Team in der Qualifikation verdient das eine oder andere Turnier gewonnen. Die Frage ist nur: Was passiert und wie präsentiert sich die beste Hallenmannschaft, wenn sie nicht gewinnt? Zu den Mitfavoriten gehört für mich sonst der TSV Barsinghausen.

Vorjahressieger Eldagsen ist dieses Jahr nicht dabei. Es wird also einen neuen Sieger geben. Warum eigentlich nicht Tündern?
Wenn alles perfekt passt, könnte das so sein. Aber in den letzten Jahren haben wir es nie ins Finale geschafft. Der Supercup-Sieg von 2010 ist mittlerweile acht Jahre her. Es müsste schon alles zusammenpassen.

Für Tündern ist es kein Supercup wie jeder andere. Kürzlich verstarb Pressesprecher Karsten Leonhart.
„Leo“ fehlt, das ist ganz klar. Wir unterhalten uns zum Beispiel nach den Trainings häufig über ihn. Wir tragen ihn in unseren Herzen. Aber: Das Leben muss auch weitergehen.

Beim Supercup gibt es zum ersten Mal vier Dreier-Gruppen in der Vorrunde. Jedes Spiel ist entscheidend, oder?
Durch den Modus ist Taktieren kaum möglich. Das kann sehr spannend und attraktiv für die Zuschauer werden. Nach der Gruppenphase gibt es ohnehin nur noch K.-o.-Spiele. Eine gute Chance für das eine oder andere Team, für eine Überraschung zu sorgen.

Das Wochenende in der Rattenfänger-Halle steht zum elften Mal ganz im Zeichen des Supercups. Was macht für Sie den Reiz aus?
Der Supercup ist einmal im Jahr ein absolutes Highlight. Dann ist die Rattenfänger-Halle voll, die Stimmung ist top. Alle Leute, die seit Jahren beim Supercup helfen, sind inzwischen wie eine große Familie. Das macht Spaß.

Was bedeutet das für Tündern als Ausrichter?
Es ist eine logistische Meisterleistung. Über die drei Tage sind fast 100 Helfer im Einsatz. Ohne sie geht beim Supercup nichts! Das Orga-Team fängt schon vier Monate vorher mit den Planungen an. Mit der Dewezet ist die Zusammenarbeit sehr vertrauensvoll.

Zum ersten Mal werden die Finalspiele der Altherren am Samstag ausgetragen. Eine Bereicherung?
Ein Versuch ist es wert. Auf alle Fälle ist es etwas ganz Besonderes für die Teams, die sich für die Halbfinalspiele qualifizieren. Vor den Entscheidungsspielen der Herren in der vollen Halle zu spielen, ist ein Erlebnis.


Am Sonntag steigt der Supercup der Frauen. Tündern gewann vergangenes Jahr. Klappt die Titelverteidigung?
Das wird ganz schwer. Schon in der Vorrunde trifft unsere Mannschaft auf die Oberligisten SV Hastenbeck und RW Göttingen. Eine extrem schwere Vorrunden-Gruppe. Aber ich sage immer: Nichts ist unmöglich.

Interview: Moritz Muschik



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