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Fußball-Landesliga: Tündern ohne Druck im Titelkampf / Zwei Neuzugänge für Pyrmont

„Wir sind total entspannt“

BEZIRK HANNOVER. Alles wieder drin für Tündern, nach Hemmingens 0:1-Heimpleite gegen Pattensen glauben die Schwalben an die Meisterschaft!

veröffentlicht am 17.05.2019 um 18:19 Uhr
aktualisiert am 17.05.2019 um 19:40 Uhr

Den Ball fest im Blick: Trainer Siegfried Motzner kämpft mit Tündern um den Titel in der Fußball-Landesliga. Foto: awa
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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
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Der Titelzweikampf in der Fußball-Landesliga ist wieder völlig offen: Drei Spieltage vor Saisonschluss trennen Tabellenführer SC Hemmingen-Westerfeld (57) und den HSC Blau-Weiß Tündern (55) nur noch zwei Punkte. Spannung ist somit im Kampf um den Aufstieg in die Oberliga garantiert. Doch von Erfolgsdruck ist bei der Elf von Trainer Siegfried Motzner nichts zu spüren.

„Wir sind alle total entspannt. Wenn wir wirklich Meister werden sollten, wäre das das i-Tüpfelchen für eine grandiose Saison. Falls wir am Ende den Aufstieg in die Oberliga nicht schaffen sollten, geht bei uns die Welt auch nicht unter“, sagt Manfred Lentge. Tünderns Teammanager geht davon aus, dass bereits an diesem Spieltag eine Vorentscheidung fallen könnte. Denn die beiden Topteams der Landesliga treffen auf unbequeme Gegner.

Tündern hat am Samstag (16 Uhr) ein Heimspiel gegen den Tabellenfünften Heeßeler SV, der zurzeit in Topform ist und zuletzt vier Siege in Serie feierte – unter anderem 4:1 gegen Tabellenführer Hemmingen. „Heeßel ist unser Angstgegner“, so Lentge. Von den letzten 13 direkten Duellen gegen den HSV hat Tündern seit 2008 nur eins gewonnen. Der letzte Sieg der Schwalben liegt aber schon sechs Jahre zurück. Beim 0:4 im Hinspiel kassierte die Motzner-Elf in Heeßel die höchste Saisonniederlage. Am Samstag muss möglichst ein Heimsieg her, um zumindest vorübergehend auf Platz eins zu klettern. Denn Tabellenführer Hemmingen spielt erst am Sonntag (15 Uhr) beim TuS Sulingen, der in dieser Saison noch kein Heimspiel verloren hat. Das könnte Tünderns Chance sein, hofft Lentge. „Wir warten ab, was passiert. Es ist alles offen.“ Nur wenn Tündern nach dem Spieltag fünf Punkte Rückstand haben sollte, hätte sich das Titel-Thema für die Motzner-Elf wohl vorzeitig erledigt. Doch dazu soll es möglichst nicht kommen…


OSV Hannover – SpVgg. Bad Pyrmont (So., 15 Uhr). Während die SpVgg. Bad Pyrmont als Tabellenneunter mit 38 Punkten den Klassenerhalt schon sicher hat, steckt der OSV Hannover (11./30) noch mitten im Abstiegskampf. „Der OSV wird sich in jeden Zweikampf reinhängen. Sie brauchen noch jeden Punkt um den Abstieg, das wird ein Spiel auf des Messers Schneide“, warnt Pyrmonts Coach David Odonkor davor, den Gegner zu unterschätzen: „Wenn wir dort hinfahren und denken, wir gewinnen sowieso, dann werden wir eine Niederlage kassieren“ – wie beim 0:2 in Hinspiel. Was den Kader für die neue Saison angeht, ist Pyrmont einen Schritt weiter. Nach Zalem Özmen (TBV Lemgo) sind zwei weitere Neuzugänge fix: Niklas Lessmann kommt von den A-Junioren der JSG Hameln-Land und Julian Diedrich ebenfalls aus Lemgo. Damit sind die Kaderplanungen laut Odonkor allerdings noch nicht abgeschlossen: „Wir führen auch für die Verstärkung unseres Angriffs noch einige Gespräche.“



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