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Motzner-Elf trifft heute um 20 Uhr auf Ramlingen / SSG Halvestorf ohne Hau nach Heessel

„Wir müssen den Hebel wieder umlegen“

Fußball. Beim Blick auf die Landesliga-Tabelle wird einem schnell klar, dass sowohl für Blau-Weiß Tündern (4 Punkte/14.) als auch für die SSG Halvestorf (1 Punkt/16.) der Klassenerhalt in dieser Saison nicht einfach wird. Beide Teams stehen zurzeit auf einem Abstiegsplatz, aber die Saison ist ja noch lang …

veröffentlicht am 09.09.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 13.01.2017 um 12:43 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Tünderns Coach Siegfried Motzner war nach der 0:4-Pleite in Burgdorf zwar angefressen, denn zuletzt lief im Angriff nicht viel. Und auch die Abwehr wirkte alles andere als sattelfest. Deshalb erwartet Motzner heute (20 Uhr, Kampfbahn) gegen Oberliga-Absteiger SV Ramlingen/Ehlershausen eine enorme Leistungssteigerung: „Wir müssen den Hebel wieder umlegen“, fordert deshalb Motzner, dessen Elf seit dem Pokalspiel in Bad Pyrmont etwas den Faden verloren hat. Doch mit einem Sieg könnte Tündern in der Tabelle nicht nur Boden gutmachen, sondern auch am heutigen Gegner vorbeiziehen. Denn auch Ramlingen ist bisher hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Die Elf von Trainer-Urgestein Kurt Becker, der seit 1997 Ramlingen coacht, steht mit ebenfalls 4 Punkten als 13. nur einen Platz vor Tündern. Allerdings kommt heute auf die Schwalben-Abwehr Schwerstarbeit zu, denn Ramlingens Stürmer Manuel Brunne war trotz des Abstieges in der vergangenen Oberliga-Saison mit 28 Treffern der Top-Torjäger der Oberliga. Und auch Marc-Robin Becker (15 Treffer) zählte zu den Top-10. Doch wenn Hau, Hackl und Co. das Duo in den Griff bekommt, dürfte zumindest ein Punkt drin sein.

Ein Remis dürfte dagegen für die SSG Halvestorf morgen um 17 Uhr in Heessel zu wenig sein. Denn nach vier sieglosen Partien wird es langsam Zeit für den ersten Saisonsieg. Das weiß auch SSG-Coach Sakir Urunow. Sollte seine Elf das Keller-Derby gegen den ebenfalls noch sieglosen HSV verlieren, droht die SSG den Anschluss ans Mittelfeld zu verlieren. Nach dem 2:2 gegen Wettbergen geht Halvestorfs Fußball-Chef Burkhard Büchler davon aus, „dass wir unseren positiven Trend fortsetzen“. Schon gegen Wettbergen wäre laut Büchler ein Sieg drin gewesen. Aber am Ende wurde die miserable Torchancenauswertung der SSG, die zwei Minuten vor Schluss den Ausgleichstreffer kassierte, bestraft. „Eigentlich hätten wir klar gewinnen müssen“, sagt Büchler. Der erste Saisonsieg sei nur eine Frage der Zeit. „Irgendwann wird bei uns der Knoten platzen“ – vielleicht schon morgen gegen den HSV. Allerdings müssen die Halvestorfer neben den beruflich verhinderten René Hau und Akin Yildirim voraussichtlich auch auf die angeschlagenen Eugen Fabrizius, Anatoli Deck und Torben Göldner verzichten.

Vor dem 6. Spieltag gab es bereits einen Trainerwechsel beim OSV Hannover: Nachfolger von Interimscoach Peter Rühmkorb wird Markus Olm, der zuletzt den Bezirksligisten FC Mozaik Spor trainierte.

Fehlt: René Hau (Halvestorf)

Tünderns Coach Siegfried Motzner (Mitte) erwartet von seiner Elf gegen Oberliga-Absteiger SV Ramlingen/Ehlershausen eine enorme Leistungssteigerung. nls



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