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Ein Sieg in Nettelrede: Natalie Schmiedeskamp glaubt fest an Inters Aufstieg

„Wir machen schon heute alles klar“

Fußball (kf). Für ein Tor ist sie immer gut, und an eine Niederlage mag sie heute gar nicht denken. Bei Natalie Schmiedeskamp sind alle Zeichen auf Sieg gesetzt, wenn um 16 Uhr Schiedsrichterin Julia Kogel am Kuhkamp in Nettelrede das Topspiel der Frauen-Bezirksliga zwischen Gastgeber TSV und Inter Holzhausen anpfeift.

veröffentlicht am 21.04.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 07:21 Uhr

Dann geht Inters 1,58 Meter kleiner „Wirbelwind“ mit dem großen Fußballherz ohne Nervenflattern in das wichtigste Spiel der Saison: „Ein Aufstieg ist immer schön, und den machen wir heute schon klar.“ Bei einem Sieg – bereits in der Hinserie gewannen die Aufsteigerinnen aus der Kur-stadt mit 2:1 – hätte Holzhausen in der Tabelle sechs Minuspunkte weniger als Nettelrede. „So einen Vorsprung würden wir uns dann auch nicht mehr nehmen lassen“, ist sich Schmiedeskamp sicher. Schließlich hat sie in ihrer Fußball-Karriere schon oft genug eine Meistertrophäe hochgehalten. „Da wirft einen nichts mehr aus der Bahn“, gibt sie sich völlig entspannt.

Für deutlich mehr Stress als das Spitzenspiel sorgt da schon ihr Sohn Damian. Dem acht Jahre alten Junior wurde der Fußball wohl mit in die Wiege gelegt. So muss Mutter Natalie reichlich Organisationstalent an den Tag legen, um die Fußball-Termine alle unter einen Hut zu bekommen. Erst den Filius mal schnell vom Training in Thal abholen, dann selbst die Schuhe schnüren. Kein Job für Mütter mit schwachen Nerven.

Deshalb ist die Partie in Nettelrede heute für sie auch kein Auftritt, der Kopf- oder Magenschmerzen bereitet. „Cool bleiben“ lautet ihr Motto. „Spielerisch stehen die Chancen zwar 50:50, doch wir sind hochmotiviert“, ist für die erfahrene Fußballerin von entscheidender Bedeutung. „Wir haben alle Möglichkeiten in der Hand.“

Und schließlich will sich die ehemalige Westfalen-Auswahlspielerin der U 18 endlich mal wieder Landesliga-Luft um die Nase wehen lassen. Hier ging sie bereits in Pivitsheide auf Torjagd, bevor die inzwischen 32-jährige über die SpVgg. Bad Pyrmont und SW Löwensen den Weg zu Inter Holzhausen fand.

Dank ihrer langjährigen Erfahrung weiß Schmiedes-kamp, dass das Projekt Landesliga – wenn es denn tatsächlich klappen sollte – ohne Verstärkungen im Inter-Park „nicht zu wuppen ist“. Deshalb hat sie ihre Beziehungen aus alten Zeiten aufleben lassen und schon mal zum Handy gegriffen, um im Lipperland die eine oder andere Verstärkung anzuheuern.



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