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Salzhemmendorfs A-Junior Hendrik Eickhoff im Interview

„Wir können jeden schlagen“

Salzhemmendorf. In der Fußball-Bezirksliga der A-Junioren ist BW Salzhemmendorf in der Hinserie als Aufsteiger bis an die Tabellenspitze durchgerauscht. Jetzt ist die Winterpause vorbei und am Sonntag (15 Uhr) reist nun Verfolger SF Springe zum Topspiel an. Torjäger Hendrik Eickhoff spricht im Dewezet-Interview über Titelchancen, den Unterschied zwischen Jugend- und Herrenfußball und die Perspektiven in Salzhemmendorf.

veröffentlicht am 07.03.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 14:21 Uhr

Hendrik Eickhoff, wie schätzten Sie Ihre Chancen ein?

Eigentlich schätze ich unsere Chancen recht gut ein, wir können jede Mannschaft schlagen. Aber die Liga ist auch sehr ausgeglichen und jeder kann jeden besiegen. Wir starten in die Rückrunde mit vier Heimspielen in Folge. Und wenn wir die gewinnen, wird es, denke ich mal, sehr schwer, uns einzuholen. Wenn wir unseren Fußball so durchziehen, könnten wir am Ende aufsteigen.

Das weckt ja Erinnerungen an 2013. Damals hatte die B-Jugend die Meisterschaft schon in der Tasche, aber den Gang in die Landesliga seid Ihr nicht angetreten, weil fast alle Spieler in die A-Jugend hochrücken mussten ...

Das stimmt und war damals auch schon wirklich sehr bitter. Auch dieses Jahr wird es leider nicht anders sein, weil wir mit der gesamten Mannschaft in den Herrenbereich gehen. So müssen wir schon wieder von vorne anfangen.

Andererseits stehen die Chancen mit der jungen Mannschaft in der Herren-Kreisliga dann doch gut, oder?

Das ist richtig. Wir A-Jugendlichen wissen, was es heißt, in der Bezirksliga zu spielen. Und meiner Meinung nach werden wir die Qualitäten auf kurz oder lang haben, um auch mit der Herrenmannschaft in der Bezirksliga zu spielen und uns dort zu etablieren. Aber einfach wird es sicherlich nicht.

Mit Oliver Bock kommt im Sommer ein neuer Trainer nach Salzhemmendorf. Spielt Euch das als junge Spieler in die Karten?

Eine gewisse Vorfreude ist natürlich schon da. Es fängt für jeden wieder bei null an und jeder will und muss sich beweisen. Allein das wird schon ein Vorteil für uns sein. Er ist ein junger Trainer der, so denke ich, gut mit jungen Spielern umgehen kann. Und das ist natürlich sehr wichtig für uns bei der hohen Anzahl an jungen Spielern im Herrenbereich nächstes Jahr.

Wie groß empfindest Du überhaupt den Unterschied zwischen dem Jugend- und Herrenfußball?

Ich finde ihn gewaltig. Die Härte und das Tempo im Herrenbereich sind zwei bis drei Stufen höher als in der Jugend.

Interview: Moritz Muschik



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