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Unions Spielertrainer Tarak stapelt vor Gipfeltreffen in Stadthagen tief / Motzner: Spieß umdrehen

„Wir haben nicht die Ansprüche wie Tündern“

Fußball (ro). Als Ferit Tarak vor der Saison vom damaligen Oberliga-Absteiger Preußen Hameln zu Union Stadthagen in die Bezirksliga wechselte, da hatte sich der Jurastudent eigentlich auch dort auf seine angestammte Rolle als Abwehrspieler eingerichtet.

veröffentlicht am 18.03.2011 um 17:05 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 23:21 Uhr

Fußball (ro). Als Ferit Tarak vor der Saison vom damaligen Oberliga-Absteiger Preußen Hameln zu Union Stadthagen in die Bezirksliga wechselte, da hatte sich der Jurastudent eigentlich auch dort auf seine angestammte Rolle als Abwehrspieler eingerichtet. War zunächst auch so, doch nach einigen Querelen in der Winterpause kam plötzlich noch ein zweiter Job dazu: Spielertrainer. Seine Feuertaufe als Coach bestand Tarak in der Vorwoche beim 2:1 in Rinteln mit Bravour, jetzt folgt schon am Sonntag (15 Uhr) die Reifeprüfung. Im Spitzenspiel ist der Zweite Union Stadthagen Gastgeber für den Tabellenführer HSC BW Tündern und könnte mit einem Erfolg für eine kleine Vorentscheidung im Titelrennen sorgen. Doch Tarak stapelt vorsichtshalber tief: „Wir stehen nicht in der Pflicht zu siegen, weil wir nicht die Ansprüche haben wie Tündern“, stellt er klar. Wie auch immer er das gemeint hat. Gleichwohl ist Union nicht nur dank dem ehemaligen 07-Kapitän in der Defensive gut aufstellt, sondern auch im Angriff. Hier ist der dribbelstarke Torjäger Kastriot Hasani ein steter Unruheherd. Nicht von ungefähr erzielte der ehemalige Hamelner Oberligaspieler auch den Siegtreffer beim 1:0 im Hinspiel. Und genau da setzt auch Siegfried Motzner an. „Wir sind in einer guten Verfassung und wollen nun den Spieß umdrehen“, gibt sich Tünderns Trainer selbstbewusst. Zwei Siege in der Rückrunde haben die Brust beim HSC zudem noch breiter werden lassen. Gelingt nun tatsächlich die Revanche in dieser Schlüsselbegegnung, dann hätten Kapitän Tim Piontek und seine Mitstreiter wiederum besseren Karten im Titelrennen. Auch wenn Union Stadthagen noch zwei Nachholspiele absolvieren muss. „Das Zweikampfverhalten und die Willensstärke müssen aber stimmen“, mahnt HSC-Sprecher Karsten Leonhart. Personell gibt es beim Spitzenreiter keinen Anlass für grundlegende Veränderungen.

Im Hinspiel beim 1:0-Sieg von Union Stadthagen hatte Ferit Tarak (rechts) Tünderns Angreifer Robin Tegtmeyer bestens im Griff. Auch diesmal?

Foto: nls



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