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0:2 – nur im norddeutschen Finale war der HSV zu stark für Tünderns Mädchen

„Wir haben eine Supersaison gespielt“

Hamburg. Weder Blitz und Donner, noch eine 20-minütige Spielunterbrechung verschafften den C-Juniorinnen des HSC BW Tündern im Finale um die Norddeutsche Meisterschaft leichte Vorteile. „Hamburg, meine Perle“ hieß es nach dem Abpfiff, denn der Hamburger SV war mit 2:0 (1:0) seiner Favoritenrolle gerecht geworden.

veröffentlicht am 06.07.2014 um 15:30 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 22:21 Uhr

Tünderns Mädchen um das Trainerduo Thomas Fedder und Gerd Hilker konnten im HSV-Leistungszentrum Norderstedt die Niederlage zwar nicht abwenden, doch die Enttäuschung hielt sich nach dem Abpfiff in Grenzen. „Schon der Einzug ins Finale war für uns eine Riesensache“, lobte Thomas Fedder sein Team, das in der kommenden Saison komplett bei den B-Juniorinnen aufläuft und in der Niedersachsenliga eine gute Rolle spielen will. So herrschte auch auf der Rückreise im Mannschaftsbus eine tolle Stimmung. „Warum auch nicht, schließlich haben die Mädchen eine Supersaison gespielt“, stellte Fedder heraus.

Auch den Grund für die Niederlage hatte der Trainer schnell gefunden: „Die waren uns körperlich klar überlegen.“ Doch die erste Chance für die die „Jungschwalben“ hatte Marie Schröder bereits nach acht Minuten. Danach erhöhte der HSV-Nachwuchs deutlich den Druck. Tünderns Abwehr geriet einige Mal ins Schwimmen und kassierte nach einer halben Stunde das 0:1 durch Sylvana Kempka, die zehn Minuten nach der Pause auch zum 2:0-Endstand traf und die Titelverteidigung der Hamburger Girls perfekt machte.

Vor allem in der zweiten Halbzeit spielte Tündern mit dem alten und neuen Meister aber absolut auf Augenhöhe. Da durfte vom Trainerduo natürlich ein Riesenkompliment nicht fehlen: „Wir haben richtig gut gegengehalten, und ein Tor wäre als i-Tüpfelchen durchaus verdient gewesen.“

Tündern: Siebrecht – Appel, Wilhelm, Pradalla, Niebisch, Krause, Klensmann, Schröder, Hornig, Hedderich, Fedder, Franke.kf



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