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Trainer tritt beim Fußball-Bezirksligisten FC Springe zurück

Wienecke zieht Notbremse

Springe. Schluss, aus und vorbei: Markus Wienecke und der FC Springe gehen ab sofort getrennte Wege. Der Vereinsvorstand des Fußball-Bezirksligisten, der in der Staffel 3 nach einer miserablen Hinrunde in akuter Abstiegsgefahr schwebt, nahm das Rücktrittsangebot des Trainers an.

veröffentlicht am 28.11.2013 um 18:11 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 05:41 Uhr

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Auslöser für das klärende Gespräch, an dessen Ende die Trennung stand, war die deprimierende 0:4-Pleite gegen Letter zum Rückrundenstart. Durch die zehnte Saisonpleite steht der seit drei Spieltagen sieglose FC – trotz der 18 Punkte – zurzeit auf dem 13. (Relegations-) Platz, nur zwei Punkte von einem direkten Abstiegsplatz entfernt. Das hatte man sich in Springe vor Saisonbeginn anders vorgestellt. Platz zwei bis sechs war Wieneckes Ziel, doch davon ist der FC Springe zurzeit meilenweit entfernt. Die letzten drei Niederlagen spiegelten aber nicht das tatsächliche Leistungsniveau der Elf wider, so Wienecke.

Persönlich habe er sich nichts vorzuwerfen: „Ich befand mich mit der Mannschaft auf dem richtigen Weg“, ist Wienecke überzeugt, „die jungen Spieler konnten aber nicht auf Dauer Bezirksligaleistungen erbringen. Die Unruhe von außen sorgte für das Übrige.“ Erfahrenen Spielern wie Ruven Klimke, Sascha und André Buchholz sei es auch nicht gelungen, die Mannschaft so zu führen, dass alle mitgerissen worden wären. „Ich habe für mich die Notbremse gezogen“, sagt Wienecke, der sich sicher ist, dass die Mannschaft den Klassenerhalt schafft. Er selbst werde vorerst eine schöpferische Pause als Trainer einlegen. Der Coach war als Nachfolger von Franz Genschick im Juli vergangenen Jahres zum Klub geholt und mit einem Zweijahresvertrag ausgestattet worden. Der 42-Jährige hatte zuvor den TuS Rohden-Segelhorst, die TSG Emmerthal und die Reserve des HSC BW Tündern, wo er auch als Juniorencoach tätig war, in der Kreisliga Hameln-Pyrmont trainiert. Bei seinem Start in Springe hatte er angekündigt, „modernen Fußball mit Viererkette“ spielen und auf die eigene Jugend setzen zu wollen. Auch nach Wieneckes Weggang will der Verein an dieser Philosophie festhalten, heißt es. gö



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