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Frauenfußball in Diedersen vor ungewisser Zukunft

Wie geht es weiter?

Diedersen. Was ist beim SC Diedersen los? Erst warf Markus Mende in der Winterpause als Fußball-Abteilungsleiter und Trainer der 2. Frauen-Mannschaft, die inzwischen vom Kreisliga-Spielbetrieb abgemeldet wurde, das Handtuch. Und nun kündigt auch Diedersens Landesliga-Coach Alexander Stamm, der wie berichtet im Sommer neuer Trainer in Tündern wird, überraschend seinen Abschied zum Saisonende an. Wie geht es mit dem Frauenfußball in Diedersen weiter? Einige Spielerinnen des Sport-Clubs sollen bereits als Neuzugänge bei anderen Klubs im Gespräch sein. Dieses Gerücht kursiert zumindest seit einigen Tagen. Ist da was dran?

veröffentlicht am 14.03.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:55 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Diedersens Vereinschef Olaf Lehnert war gestern für eine Stellungnahme telefonisch nicht zu erreichen. Und Diedersens Noch-Coach Alexander Stamm wollte sich zur Zukunft des Sport-Clubs nicht konkret äußern. Nur so viel: „Es kann sein, dass es im Sommer einen Umbruch geben wird, aber mehr kann ich dazu nicht sagen“, sagt Stamm, denn mit den Planungen für die neue Saison habe er nichts mehr zu tun.

Der 27-jährige Coach macht keinen Hehl daraus, dass ihm die Entscheidung, Diedersen am Saisonende zu verlassen, nicht leichtgefallen ist: „Ich habe mir lange Gedanken darüber gemacht“, gibt der Coach zu. Doch obwohl sich die Spielerinnen laut Stamm gewünscht hätten, „dass ich als Trainer weitermache, hatten sie auch Verständnis für meine Entscheidung“. Aber warum geht „Stammi“ überhaupt? Sportlich läuft’s zurzeit prima. Diedersens Frauen, die am Sonntag (14 Uhr) mit einem Heimspiel gegen Sulingen in die Rückrunde starten, sind Tabellendritter der Landesliga. Als Stamm das Team vor fünfeinhalb Jahren als Trainer übernahm, zählte der SC Diedersen in der Bezirksliga noch zu den Abstiegskandidaten. Unter seiner Regie hat sich das Team um Mannschaftsführerin Lisa Wedekind „toll entwickelt“ und spielt in der Landesliga oben mit.

Für Stamm („Ich wollte aufhören, wenn es am schönsten ist“) genau der richtige Zeitpunkt, „um noch einmal etwas Neues zu machen“. Mit dem HSC Blau-Weiß Tündern habe er einen neuen Klub gefunden, bei dem die sportliche Perspektive stimmt: „Die Tünderaner machen mit Gerd Hilker, Thomas Fedder, Thomas Haß und Dirk Kasenburg bei den Mädchen eine super Arbeit im Jugendbereich.“ Die B- und C-Juniorinnenteams, die in der Bezirksliga oben mitspielen, seien eine gute Basis, um in den nächsten Jahren eine Frauenmannschaft zu entwickeln, „die in der Landesliga oder vielleicht auch höher spielen kann“.



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