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Torhüter überragt beim Lachemer 3:1 / Wallensen unterliegt 0:4

Wesner Tünderns Albtraum

Hameln-Pyrmont. Dem SV Lachem gelang nach der Winterpause mit dem 3:1-Heimsieg gegen den HSC BW Tündern der erste Paukenschlag in der Fußball-Bezirksliga.

veröffentlicht am 28.02.2016 um 18:20 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:49 Uhr

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Für die Überraschung des Tages in der Fußball-Bezirksliga sorgte der SV Lachem, der den HSC BW Tündern im Kreisduell mit 3:1 (0.1) besiegte. Revanche damit gelungen, denn im denkwürdigen Hinspiel hatte seinerzeit die Motzner-Elf noch mit 10:0 triumphiert. In einer spannenden Partie mit zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten, verpassten die Schwalben schon vor dem Wechsel die Entscheidung. Von sieben zum Teil hochkarätigen Chancen konnte nur Niklas Beckmann (24.) eine zur Führung nutzen. Den Rest vereitelte der überragende Artur Wesner im Lachemer Tor, der damit zum Albtraum für die HSC-Angreifer mutierte. „Er alleine hat uns im Spiel gehalten“, lobte Trainer Tarik Önelcin seinen Schlussmann. Und so kam es, wie es kommen musste. Tündern hatte sein Pulver verschossen, nun war Lachem am Zug. Zunächst traf Soner Aslan (51.) zum 1:1, wenig später legte Bujamin Kiki (57.) im Nachschuss nach einem von Lukas Masur parierten Foulelfmeter nach, ehe Mehmet Terzioglu (92.) noch den umjubelten Schlusspunkt setzen konnte. „Tündern hat die Tore nicht gemacht, aber wir. Deshalb haben wir auch verdient gewonnen“, zog Önelcin zufrieden Bilanz.

Holzminden – Wallensen 4:0 (3:0). An den Namen Sertac Sahbaz wird sich der WTW Wallensen wohl noch sehr lange erinnern. Beim 0:4 in Holzminden erzielte der Angreifer alle vier Treffer (26./36./39./89.) und schoss die Mannschaft von Trainer Uwe Klose damit noch tiefer in den Abstiegssumpf. Zu allem Übel sah Dennis Klipp-stein (80.) noch die Ampelkarte und fehlt dem Tabellenvorletzten damit am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen den SC Rinteln. „Wir konnten einfach einiges nicht abrufen, obwohl wir eine sehr gute Vorbereitung hatten und die Ansätze hier schon sehr gut aussahen. Nun müssen wir halt gegen Rinteln punkten“, hakte WTW-Sprecher Thomas Schütte die Niederlage schnell ab und blickte notgedrungen schon nach vorn.

Stadtoldendorf – Halvestorf 1:1 (1:0). Halvestorfs Trainer Ralf Fehrmann war nach dem Abpfiff keinesfalls enttäuscht: „Ich bin mit dem Punkt zufrieden.“ Das 1:1 rettete Matthias Günzel zwar erst mit seinem Tor in der Nachspielzeit, doch der Treffer war zu diesem Zeitpunkt längst überfällig. Fehrmann war nur mit der ersten Halbzeit, in der die Heimmannschaft in der 40. Minute mit 1:0 in Führung ging, unzufrieden: „Die haben wir gepennt. Doch nach der Pause hat die Mannschaft reagiert und Stadtoldendorf auf Distanz gehalten. Und der Ball lief auch wesentlich besser.“ Unter dem Strich sahen die Zuschauer auf dem Kunstrasenplatz eine kampfbetonte Partie, die in der ersten Halbzeit von vielen Emotionen geprägt war. ro/kf



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