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Fußball: Emmerthal gegen Bisperode – Sonntag steigt Neuauflage des Kreispokalfinals von 2013

Wer zeigt diesmal seine Muckis?

HAMELN-PYRMONT. Das Kreispokalfinale am Pfingstsonntag (15 Uhr) in Flegessen dürfte für einige Fußballer der TSG Emmerthal und des TSV Bisperode ein Déjà-vu-Erlebnis werden, denn vor sechs Jahren standen sich die beiden Kreisligisten schon einmal im Endspiel gegenüber.

veröffentlicht am 07.06.2019 um 16:03 Uhr

Beim Jubeln: 2013 machte Florian Beims Emmerthals Kreispokaltriumph perfekt. Foto: nls
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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
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2013 gewann die TSG Emmerthal erstmals seit 1972 zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte den „Pott“ – mit 5:3 nach Elfmeterschießen. Viele Spieler von damals sind auch bei der Neuauflage am Sonntag wieder dabei. Unter anderem auch Emmerthals Torwart und Pokal-Held Niels Conrad, der im 2013er-Finale zwei Elfer von Daniel Krikunenko und Markus Dudla parierte. Und Florian „Kaschi“ Beims, der damals den letzten Elfmeter zum 5:3-Endstand eiskalt verwandelte, sich anschließend sein grün-weißes Trikot vom Leib riss und bei seinem Jubel-Sprint seinen muskelbepackten Körper präsentierte – wie einst Italiens „Gladiator“ Mario Balotelli nach seinem 2:1-Siegtreffer gegen Deutschland im Halbfinale der Fußball-EM 2012.

Schon bei Emmerthals kaum für möglich gehaltenem Halbfinalsieg gegen den klar favorisierten Kreisliga-Meister und Bezirksliga-Aufsteiger TuS Germania Hagen wurden bei vielen Fans Erinnerungen an den Pokaltriumph 2013 wach, denn auch hier gewann die TSG mit 5:3 nach einem unfassbar spannenden Elfmeterkrimi. Und wie damals hielt Emmerthals Keeper Niels Conrad einen Elfer – und am Ende versenkte Beims ohne mit der Wimper zu zucken den finalen Elfmeter zum 5:3-Endstand eiskalt im Tor.

Nicht ganz so spannend machte es der TSV Bisperode beim 5:2-Halbfinalsieg gegen Fischbeck. Einen klaren Favoriten gibt es laut Bisperodes Spielertrainer Rik Balk im Kreispokalfinale nicht: „Die Chancen stehen 50:50. Ich hoffe, dass die Emmerthaler gegen uns nicht so defensiv spielen wie im Halbfinale gegen Hagen.“ Denn da rührte die TSG-Abwehr 90 Minuten Beton an. Für Daniel Ivicic, der bereits beim Finale 2013 in Bisperodes Startelf stand, wird es am Sonntag das letzte Spiel im blau-gelben TSV-Trikot sein. „Wir wollen ihn mit dem Pokalsieg verabschieden. Daniel will seine Fußballschuhe an den Nagel hängen und den Fokus mehr auf seine Trainertätigkeit richten“, sagt Teamsprecher Jan Grams. Doch Abschiedsgeschenke wird Emmerthals Coach Stephan Meyer nicht verteilen: „Ein Pokalendspiel schafft man als Spieler nicht so oft in seiner Fußballkarriere. Für mich ist es als Trainer mein erstes Endspiel.“ Und das will „Meister-Meyer“ unbedingt gewinnen. Der mögliche Pokaltriumph mit Emmerthal wäre für ihn nach den beiden Meistertiteln mit Aerzen (2013) und Hagen (2015) sein größter Erfolg als Trainer.

Hört auf: Daniel Ivicic (TSV) mo
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Mit dem Fanbus zum Frauen-Finale

SV Hastenbeck II – FSG Pollhagen-Nordsehl (Montag, 13.30 Uhr/Kaierde). Mit einem Fanbus reisen Hastenbecks Fußballfrauen am Pfingsmontag zum Kreispokalfinale nach Kaierde (Kreis Holzminden). Dort trifft die Oberliga-Reserve des SVH um 13.30 Uhr auf die FSG Pollhagen-Nordsehl. „Eine Handvoll Restplätze sind noch zu vergeben“, sagt Hastenbecks Trainerin Angela Kazinaki, die auf lautstarke Unterstützung hofft. Obwohl der SVH beide Saisonspiele mit 0:3 und 1:2 gegen den Kreisliga-Vizemeister verloren hat, glaubt Hastenbecks Trainerin an den möglichen Titelgewinn: „Dieses Mal wollen wir definitiv den Sieg und den Pokal mit nach Hastenbeck nehmen. Wir haben in den letzten zwei Wochen an unseren Schwachstellen gearbeitet und wollen individuelle Fehler vermeiden“, so Kazinaki. Bis auf Urlauberin Clarissa Schrader steht der komplette Kader zur Verfügung. „Die Mannschaft brennt auf das Finale und will diese Leidenschaft auch auf den Platz bringen.“ aro/awa



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