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Hannover 96 eine große Herausforderung für Tündern / Nationalspieler fehlen

Wer stoppt Joselu und Kiyotake?

Hameln. Wer gerne ein Autogramm von Fußball-Weltmeister Ron-Robert Zieler ergattert hätte, der muss sich wohl auf einen späteren Zeitpunkt gedulden. Denn der deutsche National-Torhüter von Hannover 96 wird natürlich nicht am Freitag (18 Uhr) zum Testspiel des Bundesligisten beim HSC BW Tündern erscheinen.

veröffentlicht am 02.09.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:25 Uhr

Roland Giehr

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Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Neben Zieler muss Trainer Tayfun Korkut im Hamelner Weserberglandstadion auf weitere sechs Nationalspieler verzichten. Leonardo Bittencourt ist mit der U21 des DFB im Einsatz und Neuzugang Miiko Albornoz mit der chilenischen Auswahl. Torhüter Robert Almer steht im österreichischen Kader, Hiroki Sakai macht Dienst für Japan und Leon Andreasen spielt für Dänemark. Ebenfalls im Aufgebot der „Roten“ wird der Senegalese Salif Sané fehlen.

Aber auch so dürfen sich die zahlreich erwarteten Fans auf eine schlagkräftige Mannschaft von Hannover 96 freuen, die Tünderns Defensive sicherlich ereignisreiche 90 Minuten bescheren wird. Für viel Kopfzerbrechen im Landesliga-Team von Trainer Siegfried Motzner könnten vor allem die beiden neuen spielstarken Stars Joselu und Hiroshi Kiyotake sorgen. Und da stellt sich natürlich die Frage: Wer stoppt das torgefährliche Duo? Zweifellos eine große Herausforderung für die junge Schwalben-Elf. Cheftrainer Korkut kann beim Gastspiel in Hameln mit den beiden Routiniers Christian Pander und Kapitän Christian Schulz sowie Marcelo und Manuel Schmiedebach aber noch vier weitere Profis der Extraklasse aufbieten.

Mal wieder eine Einsatzchance wird sicherlich auch Ballkünstler Jan Schlaudraff erhalten, der in der noch jungen Bundesliga-Saison bislang über die ungeliebte Rolle des Zuschauers nicht hinauskam. Und für ein Tor oder zwei ist er schließlich immer gut …

Hiroshi Kiyotake dpa


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