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SSG hat beim Top-10-Turnier den Titel-Hattrick im Visier

Wer stoppt den Halvestorfer Supercup-Express?

Fußball. Wer gewinnt den 6. Dewezet-Supercup? Macht Titelverteidiger SSG Halvestorf bei dem Top-10-Turnier in der Hamelner Rattenfängerhalle (heute, ab 18 Uhr) den Titel-Hattrick perfekt? Oder triumphiert erstmals in der Geschichte des Supercups ein Außenseiter?

veröffentlicht am 25.01.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 18:36 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Gut möglich. Immerhin trauen bei unserer Online-Umfrage 11 Prozent WTW Wallensen und 10 Prozent dem TSV Bisperode den Sieg zu. Die beiden Kreisligaklubs aus dem Ostkreis haben zumindest gute Halbfinalchancen, weil sie mit Titelverteidiger Halvestorf nur einen Bezirksligisten in der Vorrundengruppe B haben, in der man aber auch die Kreisligakicker des MTSV Aerzen und Außenseiter SSV Königsförde nicht unterschätzen sollte.

Beim Zwischenergebnis der Online-Umfrage, die bis zum Spielbeginn heute um 18 Uhr freigeschaltet ist, sind die SG Hameln 74 (24 Prozent), die mit drei Turniersiegen in der laufenden Winter-Saison ein dickes Ausrufezeichen setzte, und Halvestorf als Titelverteidiger (23 Prozent) die absoluten Topfavoriten. Landesligist Tündern trauen dagegen nur 8 Prozent den Titel zu, Bad Pyrmont als Vorjahresfinalist gerade einmal 7 Prozent. Das könnte damit zu tun haben, dass sich neben den beiden Kreisligisten aus Emmerthal und Grohnde in der Vorrundengruppe A mit Tündern, der SG 74 und Pyrmont gleich drei der vier Topteams tummeln, die in dieser „Hammergruppe A“ um die beiden Halbfinaltickets buhlen. Mindestens ein Favorit wird also n der Vorrunde auf der Strecke bleiben – das steht fest.

Tünderns Pressesprecher sprach nach der Auslosung von einer „anspruchsvollen Aufgabe“: „Aber unsere Mannschaft sollte es schaffen, ins Halbfinale einzuziehen.“ Saher Abou-Moulig (SG Hameln 74) hat Respekt vor den Gegnern in der „schwierigen Gruppe“: „Wir wollen aber mindestens ins Halbfinale und so weit kommen wie möglich.“ Emmerthals Kapitän Murat Bendes will sich überraschen lassen: „Wir haben nichts zu verlieren.“ Das sieht auch Grohndes Torjäger Christopher Thomas so, der trotz der sehr schweren Gruppe A, die der TSV diesmal erwischt hat, nicht den Kopf in den Sand stecken will: „Wir werden auf jeden Fall alles geben.“

Halvestorfs Keeper Fabian Moniac rollt im SSG-Express auf das Parkett in der Rattenfängerhalle. Foto: nls

MTSV-Coach Stephan Meyer findet es „geil“, dass diesmal zwei Teams aus dem Flecken Aerzen beim Supercup dabei sind – und dann auch noch in der Gruppe B direkt aufeinandertreffen. „Ich freue mich auf Königsförde“, auch wenn sich der SSV für die Aerzener als Angstgegner entpuppt. In der laufenden Winter-Saison konnte der MTSV gegen den Kreisklassenklub noch nicht gewinnen. SSV-Coach Hendrik Funke ist schon total happy, dass sich Königsförde für den Supercup qualifiziert hat: „Das ist eine Riesensache für uns.“ Das Ziel sei, den einen oder anderen Favoriten zu ärgern. Halvestorfs Trainer Markus Schwarz hat zwar die Titelverteidigung im Visier: „Aber es wird schwieriger als im Vorjahr, denn einige Mannschaften sind deutlich stärker geworden.“ Pyrmonts Fußball-Chef Heiko Begemann ließ sich von der schweren Gruppe, die die Spielvereinigung erwischt hat, nicht schocken: „Das kennen wir schon aus dem Vorjahr, da hatten wir auch drei schwere Gegner in der Gruppe.“ Und am Ende stand Pyrmont sogar im Finale. Bisperodes Spartenleiter Manfred Wottke ist sich sicher, „dass wir ziemlich weit kommen“. Und Wallensens Fußball-Chef Thomas Schütte ist selbstbewusst: „In unserer Gruppe ist alles möglich.“

Heute (ab 18 Uhr, Rattenfängerhalle) spielen: SG 74 – Emmerthal (A), Aerzen – Bisperode (B), Grohnde – Pyrmont (A), Halvestorf – Wallensen (B), Tündern – SG 74 (A), Königsförde – Aerzen (B), Emmerthal– Grohnde (A), Bisperode – Halvestorf (B), Pyrmont – Tündern (A), Wallensen – Königsförde (B).

Hinweis: Auf dewezet.de gibt es ab 18 Uhr einen Liveticker mit aktuellen Ergebnissen.



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