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Wehmann oder Schumacher: Trainer stehen beim Kreispokalfinale zwischen Salzhemmendorf und Eimbeckhausen im Fokus

Wer bekommt den „Pott“ zum Abschied?

Hameln-Pyrmont. So oder so: Egal, wie am Pfingstsonntag (15 Uhr) in Bisperode das Fußball-Kreispokalfinale zwischen Blau-Weiß Salzhemmendorf und der SG Eimbeckhausen ausgeht. Ein Trainer bekommt den „Pott“ als Abschiedsgeschenk. Denn sowohl für Salzhemmendorfs Coach Dirk Schumacher, der von Oliver Bock abgelöst wird, als auch für Eimbeckhausens Spielertrainer Michael Wehmann, der beim FC Eldagsen Nachfolger von Milan Rukavina wird, ist im Sommer Schluss.

veröffentlicht am 23.05.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 08:41 Uhr

Der Pokalsieg wäre für beide ein krönender Abschluss. Während Wehmann 2011 mit Eimbeckhausen schon einmal Kreispokalsieger war, kann sich Schumacher an den letzten Pokaltriumph von Salzhemmendorf nicht erinnern. Kein Wunder, der liegt auch schon über 40 Jahre zurück. Als die Blau-Weißen in der Saison 1973/74 zum zweiten und vorerst letzten Mal Pokalsieger wurden, „war ich noch ein kleiner Junge und habe mich noch nicht so für Fußball interessiert“. Obwohl sein vor drei Jahren verstorbener Vater Klaus, der im Ostkreis eine Fußball-Legende war, damals mitgespielt haben soll. „Auf welcher Seite er gespielt hat, kann er allerdings nicht mehr mit Sicherheit sagen“, sagt Kurt Meyer. Der heute 62-Jährige stand als junger Keeper in der Elf von Spielertrainer Otto Maushake, die sich damals in Benstorf den Pokal durch einen 2:1-Sieg gegen den Erzrivalen MTV Lauenstein holte. „Das Siegtor schoss damals Hans-Werner Kandulski, der Schwager des aus Hildesheim stammenden Trainers“, erinnert sich Meyer.

Gut an frühere Salzhemmendorfer Kreispokalsiege können sich auch Reinhard Klemp und Lothar Sievers erinnern. „In der Saison 63/64, also vor mehr als 50 Jahren, haben wir uns in Diedersen durch einen klaren Sieg gegen den HSC Hameln den Pott geholt“, schwärmen die beiden 73-Jährigen, die noch heute alle Spiele von Blau-Weiß verfolgen. „Damals haben wir auch den Aufstieg von der 1. Kreisklasse, vergleichbar der heutigen Kreisliga, in die Bezirksklasse geschafft“ – also einen doppelten Triumph gefeiert. aro/rhs



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