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18-Jähriger Hamelspringer mit U 23-Ehrenamtspreis ausgezeichnet

Weidner ist jung und engagiert

Fußball (jab). Jugendliche und junge Erwachsene sind oft durch Schule, Ausbildung oder Beruf so eingebunden, dass ihnen wenig Raum bleibt, sich in ihrer knappen Freizeit auch noch ehrenamtlich für andere einzusetzen. Gut, dass es kein Desinteresse an freiwilliger ehrenamtlicher Arbeit ist. Ein Beispiel von vielen ist Jerome Weidner.

veröffentlicht am 30.11.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 20:41 Uhr

Der 18-Jährige Hamelspringer engagiert sich seit Jahren als Jugendtrainer bei der JSG Deister-Süntel United, kurz DSU. Dafür erhielt er jetzt den U23-Ehrenamtspreis des Niedersächsischen Fußballverbandes. Als Dankeschön für das ehrenamtliche Engagement erhielt Weidner, als einer von insgesamt 17 Preisträgern, aus den Händen von NFV-Präsident Karl Rothmund eine Urkunde.

Es gab als Geschenk auch eine Sporttasche, die mit einem Trainingsanzug, einem T-Shirt und einem Ball gefüllt war. Der Höhepunkt war der gemeinsame Besuch des Bundesliga-Nordderbys zwischen dem VfL Wolfsburg und Werder Bremen (1:1). Auf die Frage, warum sich ein junger Mann wie er ehrenamtlich engagiert, antwortet der 18-Jährige: „Zu sehen, wie die jungen Spieler sich weiterentwickeln – daran will ich gerne teilhaben“, so Weidner. Deshalb gibt er sein Traineramt bei DSU auch nicht auf, obwohl er ein duales Studium begonnen hat und zunächst für die kommenden drei Monate in Mosbach bei Heidelberg wohnt.

„Wir sind ja ein Trainerteam, im Moment machen es die anderen, wenn ich wieder da bin, stoße ich dazu“, sagt der Hamelspringer, der bis zum Beginn seines Studiums selbst noch bei den A-Junioren des FC Springe spielte. „Das ist im Moment aber nicht mehr möglich.“ Vor dreieinhalb Jahren war er als Co-Trainer des damaligen D-Junioren-Trainers Jens Günther bei der JSG Deister-Süntel United eingestiegen. Zu der Zeit machte er auch seinen Schiedsrichterschein, leitete auch einige Spiele – aber das wurde ihm auf Dauer zu viel. „Selber spielen und Kinder zu trainieren, fand ich wichtiger“, sagt Weidner. Vor eineinhalb Jahren übernahm er hauptverantwortlich eine eigene Mannschaft, die jetzige jüngere B-Jugend von DSU, die er gemeinsam mit Martina Günther und Jens Koffmane betreut. „Damals waren es elf Spieler, jetzt sind es 21“, erzählt er. Der Zuwachs ist allerdings nicht allein sein Verdienst, wie er zugibt: „Das liegt auch daran, dass die TuSpo keine B-Junioren hat und unser C-Juniorenteam aufgelöst wurde.“



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