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Mit Emmerthal und der SG 74 haben gleich zwei Vereine den Spielerpass beantragt

Wechsel-Wirrwarr um Mike König

Hameln-Pyrmont. Der eine sagt so, der andere so. Vor allem, wenn zwei Vereine kurz vor Toresschluss den selben Spieler an der Angel haben und mit aller Macht um dessen Spielerpass und Freigabe buhlen. Seltsame Formen hat jetzt der Wechsel-Wirrwarr um Mike König angenommen, denn der gab gleich zwei Vereinen seine Zusage.

veröffentlicht am 03.07.2013 um 17:54 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 11:41 Uhr

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So ist Emmerthals Trainer Tarek Önelcin fest davon überzeugt, dass König künftig für die TSG aufläuft. „Wir haben beim SV Lachem die vereinbarte Ablösesumme bar auf den Tisch gelegt und den Pass mit Freigabe, Stempel und Unterschrift gleich mitgenommen“, erinnert sich Önelcin genau. „Und den Antrag auf einen neuen Spielerpass haben wir sofort an den Niedersächsischen Fußballverband geschickt.“

Eigentlich dürfte damit alles wasserdicht sein, wenn nicht auch noch die SG Hameln 74 mit im Spiel wäre. Denn da hatte König gleich eine Vollmacht unterschrieben, mit der die Nordstädter ebenfalls seine Austrittserklärung nach Lachem schickten und den Spielerpass anforderten. Und mit dem Antrag für den neuen Spielerpass beim NFV dürfte der Bezirksligist in Barsinghausen sogar schneller gewesen sein, denn den schickte die SG 74 gleich online zur NFV-Passstelle. Deshalb geht SG-Vereinschef Thomas Thimm erst einmal davon aus, dass Mike König künftig wieder an der Heinestraße spielen wird. Ganz sicher ist er sich aber nicht: „Das könnte auch ein Fall für den Justiziar des NFV werden.“ Klar ist momentan nur, dass Mike König nicht bei zwei, sondern bis zur Klärung des Wechsel-Wirrwarrs erst mal für gar keinen Verein bei einem Pflichtspiel auflaufen kann.

Ein weiterer angekündigter Vereinswechsel ist schon wieder vom Tisch. Fabio Mercia bleibt bei der SG Hameln 74, wo Trainer Paul Bicknell mit ihm fest für die neue Saison plant, und spielt nicht für Aufsteiger Aerzen. Für MTSV-Manager Helmut Dreier kam der Rückzug zwar überraschend, löste aber keine Panik aus: „Die Sache ist für mich abgehakt.“kf

Fabio Mercia


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