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Stürmer wird SG 74 wohl verlassen

Wechselt Musliji in die Regionalliga?

Hameln. Wo spielt eigentlich Egcon Musliji nächste Saison? Die Frage, ob er weiter für den Fußball-Bezirksligisten SG 74 aufläuft oder den Hamelner Nordstadtklub nach nur einer Saison schon wieder verlässt und zu einem anderen Klub wechselt, kann der torgefährliche Stürmer selbst noch nicht beantworten: „Ich habe mich noch nicht entschieden, was ich mache. Es ist noch alles offen.“

veröffentlicht am 29.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 18:16 Uhr

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Hamelns Coach Paul Bicknell scheint nicht mehr mit Musliji zu planen, denn im Kader der SG 74 für die neue Saison fehlt der Name des 20-jährigen Kosovaren, der angeblich kurz vor einer Vertragsunterschrift beim Regionalligisten SV Wilhelmshaven steht. Dort hat Musliji, der u. a. auch bei Eintracht Braunschweig II und einigen anderen Klubs als Neuzugang im Gespräch war, nach eigener Aussage vor wenigen Tagen mit über ein Dutzend anderen Spielern ein Probetraining absolviert – und offenbar auch einen guten Eindruck hinterlassen: „Ich habe ein Angebot“, bestätigt Musliji gegenüber der Dewezet. In den nächsten Tagen will er sich entscheiden, ob er in Wilhelmshaven zu- oder absagt.

Aus sportlicher Sicht dürfte Musliji („Meinen Traum, Fußball-Profi zu werden, habe ich noch nicht aufgegeben“) eigentlich nicht zögern, das Angebot des Regionalligaklubs anzunehmen. Das meint jedenfalls sein Freund und Förderer Hassan Hamadi, der Musliji aus seiner Zeit als Juniorencoach bei Preußen Hameln 07 und dem HSC Blau-Weiß Tündern sehr gut kennt: „Die Chance sollte er nutzen. Das habe ich ihm auch gesagt.“ Die Regionalliga ist laut Hamadi aus sportlicher Sicht für einen jungen Fußballer wie Musliji „sehr interessant“, auch weil die Chance bestünde, vielleicht von einem Scout eines Profi-Klubs entdeckt zu werden.

Sollte sich Musliji für einen Wechsel zum SV Wilhelmshaven entscheiden, könnte er Anfang August sogar BVB-Coach Jürgen Klopp auf sich aufmerksam machen. Denn der von SVW-Trainer Farat Toku gecoachte Regionalligist empfängt in der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde nämlich den Champions League-Finalisten Borussia Dortmund im 7 500 Zuschauer fassenden Jadestadion, das bestimmt zum Hexenkessel wird. Das wäre wohl für jeden Amateurfußballer das Spiel seines Lebens…



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