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Was ist noch drin in Lachems Wundertüte?

Bezirk Hannover. In der Fußball-Bezirksliga droht am Wochenende vor allem Germania Hagen und dem SV Lachem Ungemach. Die Germanen spielen (Sa., 16 Uhr) beim Tabellenzweiten FC Stadthagen. Der SV Lachem trifft am heimischen Haarwege auf den Rangvierten VfR Evesen.

veröffentlicht am 29.04.2016 um 18:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:44 Uhr

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Hoch und runter. Mal fast weg – mal wieder ganz nah dran. In der Fußball-Bezirksliga geht die nervige Achterbahnfahrt rund um den Relegationsplatz für Hagen und Lachem munter weiter. Am Wochenende droht nun wieder neues Ungemach. Die Germanen reisen zum FC Stadthagen, und Lachem erwartet mit dem VfR Evesen ebenfalls ein Spitzenteam der 7. Liga. Auch das obligatorische Kreis-Derby findet natürlich statt: Diesmal ist der HSC BW Tündern Gastgeber für die SSG Halvestorf.

FC Stadthagen – Germania Hagen (Sa., 16 Uhr). Drei Siege in Serie haben die Germanen zwar wieder selbstbewusst gemacht, doch die endgültige Rettung lässt immer noch auf sich warten. Ein Überraschungserfolg beim vermeintlichen Favoriten könnte allerdings wieder ein paar ganz wichtige Zentimeter an Boden bringen. „Wir können auch gegen solche Mannschaften punkten“, ist Trainer Stephan Meyer überzeugt. Durch die Rückkehr von Sercan Türkoglu, Philipp Schur, Nico von Stietencron und Georgios Konstantinidis hat er zudem wieder mehr Alternativen in seinem Kader

SV Lachem – VfR Evesen (So., 15 Uhr). Seit Wochen durchlebt Lachems Trainer Tarik Önelcin ein Wechselbad der Gefühle. Seine Mannschaft hat sich zur Wundertüte der Liga entwickelt und bekommt einfach keine Konstanz in ihre Leistungen. Zuletzt beim 4:1 in Stadtoldendorf war die Welt mal wieder in Ordnung. Aber was kommt nun gegen Evesen? Mit einem 3:3 wie im Hinspiel könnte Lachems Trainer sicher leben. „Gegen stärkere Gegner haben wir immer ganz gut ausgesehen“, hofft SV-Sprecher Jürgen Ahrens, dass das auch so bleibt. Nur Latif Kiki fehlt.

HSC Tündern – SSG Halvestorf (So., 15 Uhr). Im Hinspiel neutralisierten sich beide Mannschaften, blieben Tore Mangelware. Sollte die Schwalben-Defensive aber an die desolate Vorstellung vom Hagenburg-Spiel (3:6) anknüpfen, wird die Partie diesmal wohl nicht so enden. „Wir müssen wieder wesentlich konsequenter agieren und dürfen nicht so viele Möglichkeiten zulassen“, fordert HSC-Sprecher Karsten Leonhart deshalb auch nicht ohne Grund. Dass in diesem Prestigeduell in erster Linie der Kampf regieren wird, weiß aber auch Ralf Fehrmann. „Gegen Tündern muss man immer an die Leistungsgrenze gehen“, gibt Halvestorfs Trainer seiner Elf die Marschroute vor.

Bad Pyrmont – VfL Bückeburg II (So., 15 Uhr). Seit dem 11. Oktober (0:2 in Stadtoldendorf) verlor der Tabellenführer kein Spiel mehr und holte 43 Punkte in Serie. Das ist fast schon eine meisterliche Bilanz. Ob da nun ausgerechnet die noch abstiegsbedrohte Bückeburger Reserve zum Stolperstein wird? In Bad Pyrmont kann sich das eigentlich keiner vorstellen, denn schon im Hinspiel war die Angelegenheit beim 5:1-Sieg ziemlich deutlich. Allerdings muss Trainer Philipp Gasde in der nun entscheidenden Saisonphase den Ausfall von Torjäger Florian Büchler verkraften.

Aerzen – Hagenburg (So., 15 Uhr). Das Aerzener Lazarett hat bald keine Betten mehr frei. Nun meldete sich auch noch Denker und Lenker Patrick Hoppe in den Krankenstand ab. Keine guten Vorzeichen für das Duell gegen die wiedererstarkten Hagenburger. „Elf Mann werden wir aber noch auf den Platz bekommen“, so Sprecher Karsten Hoppe. Auch deshalb, weil Mohamed Safwan für ein Spiel reaktiviert wurde.

WTW Wallensen – FC Boffzen (So., 15 Uhr). Die Durchhalteparolen hallen zwar noch immer über die Thüster Platte, aber die Realität sieht anders aus. Und zwar finster. Wallensen rückt der Kreisliga immer näher und braucht schon ein Wunder, soll sich daran noch einmal etwas ändern. Drei Punkte gegen das Schlusslicht sind ohnehin Pflicht. ro



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