weather-image
10°

Fußball: Hastenbecker Frauen reisen als Favorit zum Oberliga-Derby

Was geht noch, Tündern?

HAMELN. Die einen jubelten sich vor dem Winterstopp im Dauertakt durch die Fußball-Oberliga, die anderen stolperten und ließen fast nur die Köpfe hängen. Aber ist jetzt plötzlich alles ganz anders, wenn sich die Frauen des SV Hastenbeck am Sonntag (13 Uhr) beim Schlusslicht HSC Tündern zum Derbyrückspiel vorstellen?

veröffentlicht am 01.03.2019 um 16:41 Uhr

Betreten im Oberliga-Derby nur als Außenseiter den eigenen Platz: Die Fußball-Frauen vom Schlusslicht HSC BW Tündern. Foto: nls
Roland Giehr

Autor

Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

So richtig glauben will das wohl keiner, es sei denn, die sportliche Qualität hat sich in der langen Spielpause wie durch Zauberhand komplett verschoben. Ist aber nicht zu erwarten, dass der SV Hastenbeck seinen in dieser Saison sensationell eingeschlagenen Erfolgsweg so schnell wieder verlassen wird. Die Mannschaft um Spielertrainerin Bianca Lity, die ihr Team in der intensiven Vorbereitung noch einmal auf die großen Ziele in der Rückserie eingeschworen hat, ist taktisch und spielerisch klar im Vorteil. Kurzum: Eine kompakte Einheit, die nicht umsonst 26 Punkte mehr angehäuft hat als des HSC. Und als Tabellenvierter ist der Meisterzug auch noch lange nicht für den SV Hastenbeck abgefahren. Eine Niederlage in der Nachbarschaft würde da natürlich überhaupt nicht ins Bild passen, auch wenn Lity warnt: „Derbys haben immer eine ganz eigene Dynamik und Papier ist in solchen Fällen geduldig.“ Die Favoritenrolle nimmt sie aber trotzdem an. „Wir wollen unser Leistungsvermögen möglichst immer mit Vollgas auf den Platz bringen“, lautet dabei ihre Devise. Ihr Pendant Alexander Stamm hofft zwar insgeheim auf eine Überraschung und hat auch die Hoffnung auf den Klassenerhalt noch längst nicht begraben, muss sich aber auch die Frage stellen: Was geht wirklich noch?

Ein Nachteil könnte sein, dass seine Elf in der Winterpause keine große Spielpraxis sammeln konnte. „Leider sind die beiden geplanten Testspiele ausgefallen“, ärgert sich Tünderns Coach. Nun, am Einsatz und an der nötigen Motivation, Hastenbeck ein Bein zu stellen, wird es trotzdem nicht fehlen. Denn, wie gesagt: Es ist ein Derby. Vielleicht sogar auch das Letzte.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt