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Fußball-Landesliga: Die SpVgg. Bad Pyrmont steckt seit Monaten in der Formkrise

Warten auf die Wende

BEZIRK HANNOVER. Die SpVgg. Bad Pyrmont steckt seit Monaten in der Formkrise, das macht der Blick auf die Tabelle deutlich. Mit der Elf von Trainer David Odonkor, die nach elf Spieltagen mit 21 Punkten noch Vierter war, geht es seit Mitte Oktober in der Fußball-Landesliga langsam aber stetig bergab.

veröffentlicht am 05.04.2019 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 05.04.2019 um 14:50 Uhr

Trotz der miserablen Rückrunden-Bilanz ist es für Pyrmonts Coach David Odonkor ist es noch nicht fünf vor zwölf. Foto: awa
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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
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Die Bilanz der vergangenen zehn Spiele ist ernüchternd: nur ein Sieg, fünf Unentschieden und vier Niederlagen. Von 30 möglichen Punkten holte die Odonkor-Elf nur acht. Mit 29 Punkten ist Pyrmont zwar noch Neunter, aber die Abstiegszone ist inzwischen nur noch acht Punkte entfernt. Nach der Winterpause holte die Spielvereinigung in drei Spielen nur einen Punkt – beim 2:2 gegen den Tabellenvorletzten TV Stuhr. Das Remis war eher eine gefühlte Niederlage als ein Punktgewinn. Beim Abstiegskandidaten TSV Pattensen kassierte Bad Pyrmont zuletzt eine 2:3-Niederlage, mit der die SpVgg. am Ende noch gut bedient war. Denn im Gegensatz zu den erschreckend harmlosen Pyrmontern hatte Pattensen laut TSV-Coach Torben Zacharias „noch fünf, sechs Riesenchancen“.

Auch wenn die Ergebnisse noch nicht stimmen, haben wir uns weiterentwickelt.

David Odonkor, Trainer der SpVgg. Bad Pyrmont

Eigentlich müsste sich Odonkor langsam Sorgen um den Klassenerhalt machen, aber trotz des schlechten Rückrunden-Starts gibt es für Pyrmonts Coach keinen Grund zur Panik: „Auch wenn die Ergebnisse noch nicht stimmen, haben wir uns weiterentwickelt. Auch in Pattensen haben wir eigentlich ein gutes Spiel gemacht. Wenn wir an diese Leistungen anknüpfen, sehe ich uns auf einem guten Weg.“ Fraglich ist, ob ausgerechnet am Sonntag (15 Uhr) im Heimspiel gegen TuS Sulingen Pyrmont die Wende gelingt, denn der Tabellenfünfte kassierte 2019 noch kein einziges Gegentor. Im Hinspiel lag Pyrmont 0:2 zurück, am Ende stand es 2:2. Mit einem Remis könnte Odonkor wohl auch im Rückspiel leben: „Wenn wir unsere Fehler nicht abstellen, dann werden wir nicht punkten. Da können wir vorne noch so viele Tore schießen, wenn wir sie am Ende hinten wieder kassieren.“

Information

HSC BW Tündern - SV BE Steimbke

Die „Schwalben“ aus Tündern empfangen, nach dem 0:0 in Sulingen vergangenen Sonntag, am Samstag (16 Uhr) den SV B-E Steimbke. Die Tünderaner gehen als klarer Favorit in die Partie gegen den Tabellenletzten aus Steimbke, der mit 15 Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz wohl schon für die Bezirksliga plant. Bereits im Hinspiel unterstrich die Motzner-Elf ihren Favoritenstatus und gewann auswärts mit 3:1, als Robin Tegtmeyer (2) und Lukas Kramer trafen. Auf einen klaren Sieg der Blau-Weißen deutet auch die Auswärtsbilanz Steimbkes hin, denn der SV B-E reist mit nur einem Auswärtssieg und satten 37 Gegentoren auf fremdem Geläuf im Gepäck an die Kampfbahn. „Wir wollen Hemmingen weiter verfolgen und uns nicht durch Punktverluste zu Hause ausbremsen lassen“, versichert Tündern-Sprecher Willi Gurgel. Auch wenn die „Schwalben“ gegen Steimbke der Favorit sei, „müssen wir diese Aufgabe mit Disziplin und Seriösität angehen“, unterstreicht Gurgel weiter. Im Spiel gegen Sulingen hielten die Tünderaner nur zum Teil das ein, was ihr überragendes Torverhältnis verspricht. Auf der einen Seite ist die beste Abwehr der Liga seit inzwischen drei Spielen ohne Gegentor, blieb auch in Sulingen standhaft. Auf der anderen Seite gelang es dem besten Angriff der Liga beim 0:0-Unentschieden nicht, ein Tor zu erzielen. Gurgel ist sich aber sicher: „Der Angriff sollte normalerweise am Sonntag wieder mit Toren glänzen.“ Erfreulich für alle, die es mit den Blau-Weißen halten, ist zudem, dass es weder Verletzungen noch Sperren gibt, die den Kader beeinflussen, wie Gurgel abschließend erklärt.



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