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Die Fußballer aus dem Kreis und Bezirk stehen im April unter Dauerstress

Warmklatschen für den Hammer-Monat

Achtmal, siebenmal oder sechsmal in vier Wochen spielen? Das ist eigentlich nur was für Profis, aber selbst die würden wohl die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und sich lauthals beschweren. Da sind Amateure aus einem härteren Holz geschnitzt, die ziehen so ein Mammutprogramm durch. Ihnen bleibt aber wohl auch keine andere Wahl, denn die Zeit drängt. Schon am ersten Juni-Wochenende wird der letzte Spieltag der Saison 2012/13 angepfiffen.

veröffentlicht am 03.04.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 16:21 Uhr

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VON KLAUS FRYE

In der Landesliga kann der HSC BW Tündern froh sein, dass mit zwei Heimspielen auf der „Plastikwiese“ am Tönebönweg die Liste der Nachholspiele halbwegs in Grenzen gehalten werden konnte. Dennoch warten bis zum Monatsende reichlich Überstunden auf die Schwalben. Und die müssen neben vier planmäßigen Wochenend-Partien in Alfeld (9. April) und in Holzminden (16. April) geschoben werden.

Noch dicker trifft es die Vereine in der Bezirksliga. Vor allem die Spieler der SSG Halvestorf, die durchaus als „Könige der Nachholspiele“ bezeichnet werden dürfen. Die SSG kann auf ihre Trainingseinheiten fast gänzlich verzichten und sich voll und ganz auf vier englische Wochen in Folge einstellen. „Immer wieder dienstags“ heißt es deshalb auch schon bei den Piepenbusch-Kickern, die bis zum 30. April achtmal die Fußballschuhe schnüren müssen. Auf zusätzliche Trainingseinheiten wird Trainer Markus Schwarz deshalb wohl verzichten, eher dürfte das Physio-Team gefragt sein, um die Spieler fit zu halten.

Bei der SpVgg. Bad Pyrmont, der SG Hameln 74 und Germania Hagen ist die Lage kaum entspannter. Sieben statt acht Partien gestalten den Härtetest nur unwesentlich freundlicher. „Für den Trainer ist das eine undankbare Situation“, sagte Pyrmonts Coach Philip Gasde. „Jetzt ist vor allem dosiertes Training angesagt.“ Dazu wird in den kommenden Wochen das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Bad Pyrmont und der SG 74 im Kampf um Meisterschaft und Aufstieg noch mehr im Fokus stehen. „Ausrutschen verboten“ heißt deshalb das Motto sowohl an der Südstraße als auch an der Heinestraße, bevor es am 14. Mai – einem weiteren Nachholspieltag – in der Kur-stadt endlich zum mit Spannung erwarteten Gipfeltreffen der beiden Topteams kommt.

Ganz ohne Nachholspiele läuft es im April auch in der Kreisliga nicht, um die Tabelle endlich mal wieder zu begradigen. In der achten Liga haben vor allem der SV Lachem und Schlusslicht SV Hastenbeck Nachholbedarf. Die Serie der Wochentagsspiele startet bereits heute. Angesetzt sind folgende Begegnungen: Tündern II – SV Hastenbeck (20 Uhr, Kunstrasenplatz), WTW Wallensen – SV Lachem (Do., 19 Uhr), VfB Eimbeckhausen – FC Latferde (Do., 19.30 Uhr).

Drei Monate Training, aber immer noch kein Punktspiel. Jetzt wartet nicht nur auf die SpVgg. Bad Pyrmont und Spielertrainer Philip Gasde (li.) ein knüppelhartes Programm mit zahlreichen Nachholspielen.haje



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