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Fußball-Kreispokal: 6:5 – Hemeringen nach Elfermeterkrimi im Finale

„Wahnsinn!“

HAMELN-PYRMONT. Was für ein Halbfinal-Krimi! Nach 90 Minuten stand es zwischen dem VfB Hemeringen und dem TSV Bisperode 2:2 (0:2). Was folgte, war ein Elfmeterschießen, das an Spannung kaum zu überbieten war.

veröffentlicht am 16.05.2018 um 22:35 Uhr

Die Bisperoder Robin Bartels und Rik Balk klären vor Hemeringens Tim Fauth. Foto: nls
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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
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Nachdem Hemeringens Klasse-Keeper Bastian Kuska die ersten beiden Elfmeter von Lennart Rohloff und Robert Voss parierte, führte der VfB mit 4:2. Die Vorentscheidung? Von wegen! Philipp Nulle hätte alles klarmachen können, aber verschoss. Björn Hoppe auch. Joshua Wiechens und Bisperodes Spielertrainer Rik Balk trafen – 4:4. Und als mit Patrick Klemme der dritte Hemeringer in Folge seinen Elfer verschoss, drohten die Pokalträume des VfB zu platzen. Doch auch Bisperodes Daniel Ivicic scheiterte an Hemeringens Elfmeterkiller Kuska. Manuel Hothan traf für den VfB, Jannik Denker glich für Bisperode aus – 5:5.

Dann die Entscheidung: Sven Käse trifft für Hemeringen, Bisperodes Nils Wetzstein verschießt. Endstand: 6:5 für Hemeringen – der VfB ist erstmals in der Vereinsgeschichte im Kreispokalfinale! Und Spielertrainer Steve Diener konnte sein Glück kaum fassen: „Wahnsinn! Es ist einfach unglaublich! Damit hatte ich nach der ersten Halbzeit schon gar nicht mehr gerechnet.“ Die Bisperoder waren klar überlegen und führten zur Halbzeit durch einen direkt verwandelten Freistoß von Jannik Denker (8.) und ein Tor von Daniel Ivicic (33.) mit 2:0. Doch nach dem Seitenwechsel wendete sich das Blatt. Erst verwandelte Marvin Mork (63.) einen Strafstoß zum 2:1, dann glich Steve Diener (86.) zum 2:2 aus – und rettete den VfB ins Elfmeterschießen, das Hemeringen mit 6:5 gewann.

Somit stehen am Sonntag (15 Uhr) mit dem SV Hajen und Hemeringen zwei Mannschaften im Finale, die noch nie den Kreispokal gewonnen haben. Hemeringens Halbfinal-Held Bastian Kuska wird das Endspiel verpassen: „Ich bin leider im Urlaub.“

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