weather-image
12°
×

SSG Halvestorf hofft gegen TSV Pattensen auf den Befreiungsschlag

Vorne lautlos, hinten kracht’s: Alarmstufe Rot am Piepenbusch

Fußball. Vorne lautlos – aber hinten kracht’s. Alarmstufe Rot am Piepenbusch. Nur fünf mickrige Treffer und ein winziges Pünktchen in fünf Spielen, dafür aber schon 23 Gegentore, lassen die Sirenen bei der SSG Halvestorf laut aufheulen. Und schon wieder sieht es nach einer total verkorksten Hinserie in der Landesliga aus. Und wer kommt da schon frühzeitig auf den Hof gehuscht? Genau, das ungeliebte Abstiegsgespenst.

veröffentlicht am 15.09.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:55 Uhr

Roland Giehr

Autor

Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Ob es nur befristet bleibt oder dauerhaft, wird sich zeigen. Kapitän Josef Selensky und Co. gelang in der Vorsaison schließlich schon einmal mit einem außergewöhnlichen Kraftakt der Sprung ans rettende Ufer. Nun könnte die wundersame Rettung Teil zwei folgen. Sieht im Moment aber nicht danach aus, auch wenn es wieder einmal nur „reine Kopfsache“ ist, wie Stürmer Anatoli Deck findet. Der Torjäger im vorläufigen Ruhestand will gar nicht erst schwarzsehen. „Die SSG Halvestorf steigt nicht ab. Wir müssen nur endlich den Hebel umlegen und uns wieder auf unsere Stärken besinnen“, hofft der 26-Jährige schon am kommenden Samstag (16 Uhr) im Heimspiel gegen Pattensen auf den Wendepunkt. Auch wenn „Toni“ im Moment nicht richtig an Deck ist und wegen einer hartnäckigen Knöchelmalesse dem Team nur wenig helfen kann. „Ich hoffe, es klappt am Samstag“, will er aber erneut auf die Zähne beißen. Verbunden mit der großen Hoffnung, dass sich der Halvestorfer Torfluch endlich ins Nichts verabschiedet. „Es ist wie verhext. Die anderen schießen auf das Tor, drin. Wir schießen drauf, vorbei“, beschreibt Deck die Misere. Nun, so einfach ist es nun auch wieder nicht. Offensichtlich fehlt bei der SSG Halvestorf im Augenblick die Qualität, um in der Landesliga eine ruhigere Kugel schieben zu können. Vorne, in der Mitte und hinten – nichts passt.

Es ist Trainer Sakir Urunow zweifellos noch nicht gelungen, den neuen Kader in eine schlagkräftige Einheit zu verwandeln. Auch wenn er wegen personeller Engpässe oft improvisieren musste. Nichts wäre deshalb auch für ihn so wertvoll wie ein Befreiungsschlag gegen Pattensen. Kommt der nicht, wird es zappenduster am Piepenbusch.

Ratlos: Der Halvestorfer Kapitän Josef Selensky. Foto: nls


Copyright © Deister- und Weserzeitung 2020
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt