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Tünderns Marie Schröder: „Ich glaube an uns“

Vorm Finale gegen den HSV steigt das Lampenfieber

Tündern. Mit dem Titel „Norddeutscher Vizemeister“ können sich die C-Juniorinnen von Blau-Weiß Tündern schon jetzt sicher schmücken. Durch einen furiosen 7:0-Kantersieg gegen TuRa Meldorf stürmten die „Golden Girls“ zuletzt ins Endspiel um die Norddeutsche Meisterschaft. Die Vizemeisterschaft hat das Team der beiden Trainer Gerd Hilker und Thomas Fedder also schon in der Tasche. Gelingt Kapitänin Sophie Niebisch und Co. mit einem Finalsieg jetzt sogar die Sensation?

veröffentlicht am 04.07.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 22:21 Uhr

Am Samstag um 16 Uhr steigt das Finale beim HSV in Hamburg. Die Hamburger setzten sich im zweiten Halbfinale souverän mit 4:0 gegen den eigentlich favorisierten Nachwuchs von Werder Bremen durch. Mit dem HSV wartet im Endspiel nun nicht nur ein großer Name, sondern auch eine schwere Aufgabe auf die Erfolgself aus Tündern. Coach Gerd Hilker sieht die Tünderanerinnen zwar in der Außenseiterrolle: „Wir haben schon mehr erreicht, als wir uns je erträumt haben.“ Neben einer sicheren Defensive überzeugten die „Schwalben“ im Halbfinale zuletzt durch eine treffsichere Power-Offensive. Sieben Treffer zeugen von Qualität im Angriffsspiel. Mit Marie Schröder (2), Sophie Niebisch, Emily Hornig und Sunja Wilhelm (3) verteilten sich die Tore auf vier Spielerinnen der „Schwalben“. Zeigen sich die Tünderanerinnen nun auch im Finale treffsicher? Die dribbelstarke Flügelspielerin Marie Schröder gibt sich vor dem Endspiel optimistisch: „Natürlich sind wir alle aufgeregt. Es wird auf jeden Fall knapp, aber ich glaube an uns.“ Ein leichtes Fragezeichen steht allerdings noch hinter dem Einsatz von Kapitänin Sophie Niebisch, die an Rückenbeschwerden leidet. mo



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