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11. Dewezet-Supercup: Sponsoren haben bei der Auslosung ein ausgewogenes Händchen

Vorhang auf für die Fußballshow

HAMELN.Der Supersamstag in der Hamelner Rattenfängerhalle kann nun kommen. Vorhang auf für die größte Fußballshow im Weserbergland. Spannung war zwar wie immer Trumpf bei der Auslosung im Medienraum der Dewezet, aber die zwölf qualifizierten Mannschaften können sicherlich alle mit ihren Gruppeneinteilungen leben.

veröffentlicht am 22.01.2018 um 20:30 Uhr

Eine Hand am Pott: Die Vertreter der zwölf qualifizierten Mannschaften für den 11. Dewezet-Supercup schnuppern schon mal an der Trophäe. Foto: nls
Roland Giehr

Autor

Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Mal mehr, mal weniger. Aber alles ist drin, denn eine sogenannte „Todesgruppe“ gaben die gelben Kugeln bei der Ziehung diesmal nicht her. Im Gegenteil: Die Sponsorenvertreter Bernhard Kruppki (Sparkasse Hameln-Weserbergland), Peter Kuhlenkamp (VGH), Claudia Bubat (in Vertretung für Anastasia Gette von Bessmann) und Murat Bendes (Citipost) hatten allesamt ein ausgewogenes Händchen. Das Auftaktspiel beim 11. Dewezet-Supercup bestreiten am Samstag um 14 Uhr Kreisligist TSG Emmerthal und Bezirksliga-Vertreter Germania Hagen. Drittes Team in der Gruppe A, die von der Sparkasse Hameln-Weserbergland gesponsert wird, ist Mitfavorit HSC BW Tündern. Da jede Mannschaft nur zwei Spiele in der Vorrunde hat, ist von Beginn an höchste Konzentration gefordert. Schon eine Niederlage kann das frühe Turnier-Aus bedeuten und den Einzug ins Viertelfinale verbauen. Denn nur zwei Mannschaften erreichen die Ko.-Runde.

In der Gruppe B (Sponsor VGH) muss sich die absolute Topmannschaft der Qualifikation, der SV Lachem, mit ihren Bezirksligakonkurrenten der Staffel 3, dem FC Springe und der SSG Halvestorf messen. Wird aber sicherlich nicht einfach. Das gilt auch für die Besetzung der Gruppe C (Bessmann). Hier trifft der TSV Bisperode als Außenseiter auf die beiden spielstarken „Exoten“ VfR Evesen und TSV Barsinghausen. Völlig offen ist dagegen die Gruppe D (Citipost). Reichlich Brisanz verspricht hier allerdings das Holzmindener Kreis-Duell zwischen dem TSV Pegestorf und der SG GoLüWa. Dritter im Bunde ist Bezirksligist MTSV Aerzen, der auch leicht favorisiert ist.

Information

Stimmen zum Dewezet-Supercup

Fatih Akkus (VfR Evesen): „Unser Ziel ist das Supercup-Finale! Wir haben ein Turnier gewonnen und waren einmal Zweiter. Wenn bei uns die Tagesform stimmt, haben wir gute Chancen, ins Endspiel zu kommen.“

Sven Häder (Vereinschef der SG GoLüWa): „Dass wir beim Supercup überhaupt dabei sind, ist eine Sensation. Keiner von uns hatte gedacht, dass wir als Mannschaft aus der 1. Kreisklasse eine Chance haben. Wir freuen uns riesig, vor großer Kulisse in der Rattenfänger-Halle spielen zu dürfen. Wir sind zwar Außenseiter, haben aber bereits bei den Turnieren bewiesen, dass wir den einen oder anderen Favoriten ärgern können.“

Fabian Moniac (SSG Halvestorf): „Ich sehe uns in der Gruppe mit Lachem und Springe als Außenseiter. Es wird auf jeden Fall sehr schwer. Wir müssen unseren Fußball spielen und unsere Chancen konsequent nutzen. Wenn wir das machen, können wir weiterkommen.“


Eduard Mittelstädt (MTSV Aerzen): „Wir haben eine machbare Gruppe erwischt. Aber unsere Gegner dürfen wir natürlich nicht unterschätzen. Letztes Jahr sind wir Dritter geworden, auch dieses Mal wollen wir es unter die besten fünf Teams schaffen.“


Jens Widdel (Teammanager TSV Barsinghausen): „Wenn alles normal läuft, ist das Viertelfinale das Minimum für uns. Meine Jungs sind richtig heiß auf den Supercup. Sie sind bis in die Haarspitzen motiviert. Mit Evesen haben wir schon ein Knallerspiel in der Vorrunde.“

Jürgen Ahrens (2. Vorsitzender SV Lachem): „Letztes Jahr waren wir schon nah dran, dieses Jahr wollen wir den Supercup gewinnen. Mit der Gruppenauslosung sind wir sehr zufrieden. Wir sind total motiviert, wollen angreifen und das Ding nach Hause holen.mo

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